Die Rollenverteilung wandelt sich

Ein Kommentar von Andreas Wiedenhaus

Wenn es früher um das Thema „Mission“ ging, waren die Verhältnisse – etwa mit Blick auf den afrikanischen Kontinent – klar geregelt.

Wenn es früher um das Thema „Mission“ ging, waren die Verhältnisse – etwa mit Blick auf den afrikanischen Kontinent – klar geregelt: Die Menschen in den Entwcklungsländern waren bereit, sich zu engagieren und bekamen dafür materielle Unterstützung und das entsprechende Know-how, um Projekte in die Tat umzusetzen. Wer gab und wer nahm, stand fest.

Mittlerweile hat sich einiges getan, wie jetzt etwa beim diözesanen Fest der Weltkirche zum Weltmissionssonntag im Missionshaus Neuenbeken deutlich wurde: Als Pater Sylvanus Kessy von seiner Arbeit als Priester in Tansania berichtete und das Engagement der kleinen christlichen Gemeinschaften schilderte, verband er dies mit einem Appell an seine deutschen Zuhörer: „Übernehmen Sie dieses Modell auch für Ihre Gemeinden!“ Ein Ansatz, der die Frohe Botschaft wieder zu dem macht, was sie eigentlich sein sollte – von diesem Import könnte die Kirche in Deutschland deutlich profitieren!

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