Die Kleinen zu Maria führen

Erzieherinnen bereiten die Werler Kinder- und Jugendwallfahrt vor

Werl. Zahlreiche Wallfahrten führen zur Trösterin der Betrübten nach Werl. Eine ganz besondere ist jedoch die Kinder- und Jugendwallfahrt, bei der sich von den Kindertagesstätten bis zu den Grundschulen alle aufmachen. Damit das auch in diesem Jahr so freudig klappt, haben sich die Erzieherinnen aus den Kitas der Dekanate Hellweg und Lippstadt-Rüthen zur Fortbildung getroffen.

Mit viel Freude bereiteten sich die Erzieherinnen auf die Wallfahrt vor. Foto: Körtling

 

von Peter Körtling

Vorträge gab es nicht zu hören, stattdessen stand der Erfahrungsaustausch bei den über 60 pädagogischen Mitarbeiterinnen im Vordergrund. Junge und erfahrene Erzieherinnen präsentierten viele Wege, um den Kindern die Liebe zu „Mama Maria“ nahezubringen. Schon beim Betreten des Dekanatsgebäudes war klar, dass sich an diesem Tag alles um dieses Thema dreht: Liebevoll hergerichtete Püppchen und zahlreiche Bilder von bisher erfolgreich durchgeführten Kita-Aktionen erwarteten die Fachkräfte.

Zum Auftakt gab Pater Ralf ein einführendes Impulsreferat, woran sich eine Kaffeepause anschloss. Das Hallo war groß, denn viele Mitarbeiterinnen aus entfernten Kitas kennen sich bereits durch die regelmäßigen Fortbildungen des Dekanates. Neben persönlichen Fragen ging es von Anfang an auch um die Umsetzung verschiedener Projekte und den dabei gemachten Erfahrungen.

Der folgende Bibliolog war die Einstimmung auf insgesamt sechs Workshops, bei denen sich die Erzieherinnen mit verschiedenen Bibelstellen zu Maria und Jesus befassten. Dabei ging es ebenso um Jesus als 12-Jähriger im Tempel wie auch um die Hochzeit zu Kanaa, das Pfingstwunder aus der Apostelgeschichte sowie Maria unter dem Kreuz und mit dem Engel.

Neben der inhaltlichen Aufbereitung der Texte standen auch die verschiedenen, kindgerechten Möglichkeiten der Vermittlung im Vordergrund. Um genügend Platz und Ruhe zu haben, verteilten sich die Gruppen im ganzen Dekanatsgebäude. Renate Leifert und Angelika Fiebig erklärten im Konferenzsaal die sogenannte „5-Finger-Methode“: Mit dieser Technik lernen schon kleine Kinder, sich mit den Grundlagen der Philosophie einem Thema anzunähern. Eine weitere Methode, die biblischen Themen bewusst aufzuarbeiten, ist das sogenannte „Stuhltheater“. Ulrike Leder vermittelte diese Form des Erlebens in der Bibliothek.

Dann schlossen sich Lied­runden, begleitet von Pfarrer Ludger Eilebrecht mit seiner Gitarre, an. Einer gelungenen Wallfahrt am 13. Mai steht nun nichts mehr im Wege!

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