„Dass er mir Kraft gibt“

Starkicker sprechen über ihren Glauben

Wien (KNA). „Meine Kraft liegt in Jesus“ lautet David Alabas Lebensmotto. Aus seinem tiefen Glauben hat der 23-jährige österreichische Fußballstar noch nie ein Geheimnis gemacht. Er ist Mitglied der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. „Die Beziehung zu Gott und seine unfassbare Liebe sind das Wichtigste in meinem Leben“, bekennt der Spieler von Bayern München in der pünktlich zur Europameisterschaft in Frankreich neu aufgelegten „Fußball-Bibel“ des deutschen Autors David Kadel.  

Auch Jürgen Klopp spricht offen über seinen Glaubem. Foto: KNA

 

Zahlreiche international bekannte Fußballstars erzählen darin, warum sie an Gott glauben, welche Werte sie geprägt haben und wie sehr sie der Glaube gerade auch in schwierigen Zeiten trägt. Unter anderen berichten Liverpool-Trainer Jürgen Klopp und Fußballer wie David Luiz (Paris Saint-­Germain), Robert Lewandow­ski (Bayern München), Tony Ujah (Werder Bremen) oder Daniel Didavi (Stuttgart) über ihr Verhältnis zu Gott. Neben zahlreichen Fotografien enthält das Buch auch Kadels Überlegungen zum Thema Fußball und Gott.

Aus seinen Gesprächen mit Sportlern und Trainern ist auch ein Film entstanden, in dem Nationalspieler Alaba etwa über sein Jesus-Shirt und einen „FC-Bayern-Bibelkreis“ spricht. Der Film ist als DVD mit dem Titel „Und vorne hilft der liebe Gott“ erhältlich.    

In der „Fußball-Bibel“ berichtet Alaba, dass er auch während eines Spiels den Draht zum Schöpfer warm halte. „Bei Unterbrechungen und kurzen Pausen spreche ich mit Gott und mache mir immer wieder bewusst, dass er für mich da ist und mir Kraft und Intuition schenkt.“ Mit der biblischen Erzählung von David und Goliath hätten ihn seine Eltern in der Kindheit „begeistert, was man im Leben mit Gott alles erreichen kann“, so der Fußballstar: „Aus den Geschichten der Bibel ziehe ich heute noch meine Kraft.“    

„Fußball-Bibel“-Autor Kadel arbeitet seit Jahren auch als Mentaltrainer für Fußballvereine und Leichtathleten. „Interessant, dass immer dann, wenn es im Fußball wirklich zur Sache geht, Gott ins Spiel kommt“, nimmt er im Vorwort des Buchs bekannte Begriffe wie den „Fußballgott“, den „Fußballtempel“ oder den „heiligen Rasen“ aufs Korn. Für den begeisterten Fußballfan Kadel ist der Sport nämlich kein Religionsersatz. „Ich liebe Fußball und ich liebe Gott“, schreibt er in seinem Buch, aber: „Was mir das Wissen von Gottes Nähe gibt, kann mir der Fußball, die schönste Nebensache der Welt, niemals geben.“

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