Preisverleihung und Uraufführung in Siegen
Siegen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) verleiht am 30. Oktober in Siegen seinen mit 35.000 Euro dotierten Hans-Werner-Henze-Preis an den Komponisten Klaus Ospald. Die feierliche Preisverleihung beginnt um 18 Uhr im Haus der Musik, Oranienstraße 19 in Siegen. Im Rahmen des Festakts wird Ospalds Komposition „Epilog – Musik für Orchester“ durch die Philharmonie Südwestfalen unter der Leitung von Olivier Tardy uraufgeführt. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind im Internet unter dem Link möglich: https://veranstaltung.lwl.org/HansWernerHenzePreis Klaus Ospald wurde 1956 in Münster geboren. Er studierte Komposition in Detmold und Würzburg, vertiefte seine Arbeit bei Helmut Lachenmann und lehrt heute an der Hochschule für Musik in Würzburg. Seine Werke werden bei bedeutenden internationalen Festivals der Gegenwartsmusik aufgeführt, darunter die Donaueschinger Musiktage, Wittener Tage für neue Kammermusik und Warsaw Autumn. Darüber hinaus interpretieren international renommierte Ensembles wie Ensemble Modern, Ensemble Contrechamps, MusikFabrik, Collegium Novum Zürich oder das Arditti Quartet seine Musik regelmäßig. Das Werk „Epilog – Musik für Orchester“ bildet den Abschluss des Zyklus‘ „Guerra I-VI“ und thematisiert Erfahrungen von Krieg, Freiheit und Verletzlichkeit. Jüngste Einspielungen, darunter das 2024 erschienene Album „Klaus Ospald: Escribí“, belegen die überregionale und internationale Ausstrahlung seines Schaffens.