Pflichtfortbildung: Berufspädagogische Praxisanleitungen
Warburg. Das Warburger Bildungs-Institut für Pflegeberufe lädt zu dreitägigen berufspädagogischen Pflichtfortbildung ein, die zentrale Herausforderungen der Anleitungspraxis in den Blick nimmt – praxisnah, reflektiert und ressourcenorientiert. Am ersten Tag stehen sprachfördernde Methoden im Mittelpunkt. Gerade Auszubildende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben trotz guter Sprachkenntnisse häufig Schwierigkeiten, fachsprachliche Anleitungen vollständig zu erfassen. Praxisanleitende lernen Ansätze kennen, wie sie sprachlich unterstützend und klar anleiten können. Der zweite Tag widmet sich der Herausforderung praktischer Prüfungen. Thematisiert werden sowohl der Umgang mit Prüfungsängsten von Auszubildenden als auch die transparente Vermittlung von Prüfungsanforderungen – beides essenzielle Bausteine für eine erfolgreiche Begleitung im Prüfungsprozess. Am dritten Tag geht es um die Selbstfürsorge der Praxisanleitenden. Die PEP-Kopftechnik (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) nach Dr. Bohne wird vorgestellt und praktisch eingeübt – ein wirksames Instrument zur Entlastung im Pflegealltag. Die Fortbildung wird vom 11. bis 13. November am Bildungs-Institut für Pflegeberufe, Bühlstraße 43 in 34414 Warburg-Rimbeck, durchgeführt. Die Teilnahmegebühr beträgt 550 Euro. Geleitet wird die Veranstaltung von Silke Kaufmann. Information und Anmeldung bei: Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V., Feldmühlenweg 19, 59494 Soest, Telefon: 02921 371-230, e-Mail: falcone@frauenhilfe-westfalen.de, www.frauenhilfe-bildung.de