Sa04.07.2026
bis
So05.07.2026

Jubiläumsausstellung „Resonanzen – 50 Jahre künstlerischer Austausch“

Dortmund (lwl). Seit über fünf Jahrzehnten sind der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die schwedische Insel Gotland miteinander verbunden: Seit 1976 wird schwedischen und deutschen Künstlerinnen und Künstlern im Rahmen eines Stipendiums ein Arbeitsaufenthalt in der jeweiligen Partnerregion ermöglicht. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Gotland-Stipendiums ist im Künstler*innenhaus Dortmund (Sunderweg 1) am 4. und 5. Juli im Rahmen der stadtweiten Offenen Ateliers die Jubiläumsausstellung zu sehen: „Resonanzen – 50 Jahre künstlerischer Austausch zwischen Gotland und Westfalen-Lippe“ zeigt Werke von 14 schwedischen und deutschen Stipendiatinnen und Stipendiaten. „Wir freuen uns sehr, anlässlich des 50-jährigen Bestehens unseres Austauschs nun erstmals eine gemeinsame Ausstellung unserer schwedischen und westfälischen Stipendiatinnen und Stipendiaten der vergangenen Jahre zu zeigen und so einen Teil unserer fruchtbaren Kooperation sichtbar zu machen“, kommentiert LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Die Leiterin des Künstler*innenhauses Dortmund, Dr. Pia Wojtys, hat die Jubiläumsausstellung kuratiert. Wojtys: „Die Schau versammelt 14 künstlerische Positionen, die in ihrer formalen, inhaltlichen und medialen Vielfalt bewusst nebeneinanderstehen. Gezeigt werden Arbeiten aus Malerei, Druckgrafik, Skulptur und Video, die keine thematische Vereinheitlichung suchen, sondern die individuellen künstlerischen Sprachen der Stipendiatinnen und Stipendiaten sichtbar machen. Gerade in dieser Offenheit liegt die besondere Qualität der Ausstellung. ‚Resonanzen‘ versteht sich als vielstimmiger Raum, in dem unterschiedliche künstlerische Perspektiven, Arbeitsweisen und Erfahrungen aufeinandertreffen. Die Werke verbinden sich über die Erfahrung des Ortswechsels, der Begegnung und des zeitlich begrenzten Arbeitens in einem anderen kulturellen Kontext.“ „Resonanzen“ mache den Austausch als fortwirkenden Impuls erfahrbar – als etwas, das sich in den Arbeiten nicht vereinheitliche, sondern in ihrer Unterschiedlichkeit sichtbar bleibe und gerade darin seine Stärke entfalte.

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