Fake News, Framing, Propaganda – von den Römern bis in die Moderene
Paderborn (lwl). Was haben römische Autoren, die über die Varusschlacht berichten, Loriot und Kurt Tucholsky gemeinsam? Sie alle erzählen auf ihre Weise davon, wie Geschichte entsteht – und wie Wahrnehmung durch Sprache, Perspektiven und gezielte Darstellung beeinflusst werden kann. Am Donnerstag (8.10.) um 19 Uhr lädt das LWL-Museum in der Kaiserpfalz zur szenischen Lesung „Fake News, Framing, Propaganda – von den Römern bis in die Moderne“ nach Paderborn ein. Schauspielerin Nicole Paul nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch die Geschichte. Dabei richtet sie den Blick auf die Mechanismen von Fake News (dt. Falschmeldungen), Framing (Deutungsrahmen) und Propaganda und zeigt, dass die gezielte Beeinflussung von Wahrnehmung kein Phänomen der Gegenwart ist. Von antiken Berichten über historische Ereignisse bis hin zu Texten der Moderne wird deutlich: Wer Geschichte erzählt, entscheidet auch darüber, welche Perspektive sichtbar wird. Die Lesung verbindet historische Quellen und literarische Texte und lädt dazu ein, genauer hinzuhören sowie vertraute Erzählungen mit einem kritischen Blick zu betrachten. Der Eintritt kostet 10 Euro inklusive Getränk. Tickets sind vorab im Online-Shop des Museums erhältlich oder können an der Abendkasse erworben werden.