Einsamkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt: Was können wir tun?
Kreis Höxter. Das Netzwerk „Land.macht.Zukunft“ veranstaltet am Dienstag, 3. März, in der Zeit von 18.30-20 Uhr ein Online-Event zum Thema „Einsamkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt: Was können wir tun?“. Angeboten wird ein spannender Austausch darüber, was wir selbst tun können, wie wir Kommunen und Nachbarschaften und das soziale Miteinander stärken, um einsamen Menschen generationsübergreifend gesellschaftliche Teilhabe und Resilienz zu ermöglichen. Einsamkeit ist längst kein Randthema mehr, sondern hat sich in Zeiten von Kriegen, Krisen und Konflikten zu einer ernsten gesamtgesellschaftlichen Herausforderung entwickelt. Sie betrifft Menschen aller Altersgruppen und Lebenslagen in Stadt und Land und beeinträchtigt neben den gesundheitlichen Folgen auch den sozialen Zusammenhalt. Menschen, die sich dauerhaft einsam fühlen, ziehen sich aus ihrem Umfeld zurück, verlieren Vertrauen in Mitmenschen und Institutionen, sind weniger bereit, sich zu engagieren, an politischen Partizipationsprozessen teilzunehmen und sind empfänglicher für eine Radikalisierung. Besonders bedeutsam für das Erleben von Einsamkeit ist das fehlende Gefühl sozialer Zugehörigkeit zur Nachbarschaft oder zu anderen Gruppen, wobei lokale Bindungen relevanter sind als formelle Zugehörigkeiten. Es diskutierenProfessorin Dr. Ricarda Steinmayr, TU Dortmund, Mitautorin der Studie „Einsamkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ 2025, Cornelia Pätzhold, Paritätischer Kreisverband Höxter, Sandra Wegener, Soziale Dienste, Kreis Höxter und der Leiter des LEADER-Projektes „MitWirkung“; Bernhard Eder. Für die Teilnahme entstehen keine Kosten; es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Die Veranstaltung wird gefördert durch die Vereinigte Volksbank eG., Brakel. Anmeldungen bis zum 2. März unter: www.land-macht-zukunft.net/anmelden