Mi25.03.2026

Depressionen bei Kindern und Jugendlichen: „Eliklinik im Dialog“

Dortmund (lwl). Depressionen bei Kindern und Jugendlichen sind das Thema beim Auftakt zur neuen Veranstaltungsreihe „Eliklinik im Dialog“ am Mittwoch, 25. März, ab 18 Uhr. Hierzu lädt die Dortmunder Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) alle Interessierten in ihre Rotunde ein. Lukas (Name geändert) ist eigentlich ein fröhlicher Junge. Er liebt sein Fußballtraining, kommt gut in der Schule klar und trifft sich regelmäßig mit Freunden. Die Veränderung des 13-Jährigen beginnt schleichend. Erst lässt er das Training immer häufiger ausfallen, dann werden seine schulischen Leistungen immer schlechter. Er schaltet sich geistig aus dem Unterrichtsgeschehen aus, bleibt in den Pausen oft alleine und trifft auch seine Freunde nicht mehr. Zu Hause reagiert der Junge auf Nachfragen gereizt und verbringt die meiste Zeit in seinem Zimmer. Als schließlich die Tage, an denen er sich für einen Schulbesuch zu krank fühlt, immer weiter zunehmen, suchen Lukas Eltern mit ihm ihren Kinderarzt auf. Dieser verweist sie nach einer eingehenden Untersuchung an die LWL-Elisabeth-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dort finden die Expert:innen schnell heraus, wo der Grund für Lukas‘ Verhaltensänderung liegt: Der Teenager leidet an einer sogenannten depressiven Episode. „Lukas ist leider kein Einzelfall“, so Dr. Heidi Igl, „aber die gute Nachricht ist, dass es für jungen Menschen mit einer depressiven Episode sehr gute Heilungschancen gibt. Wichtig ist, dass hier so früh wie möglich eine professionelle Therapie einsetzt.“ Welche Alarmzeichen deuten auf eine beginnende Depression hin? Wo können Betroffene Hilfe finden? Was kennzeichnet eine erfolgversprechende Therapie? Das sind nur einige Fragen, die die Chefärztin der Dortmunder LWL-Klinik gemeinsam mit der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Anja Esch beantworten wird. Durch den Abend führt Dr. Tobias Falke aus dem Kliniksozialdienst. Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung wird gebeten. Entweder telefonisch unter: 0231-913 01 90 oder per Mail an Katrin.Hopp@lwl.org.

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