So10.11.2024

Café Todquatschen

Herne. Bei Keksen und Kaffee entspannt über Abschied, Tod und Trauer ins Gespräch kommen – das ist die Idee des Café TODquatschen, einer Initiative des Ambulanten Hospizdienstes. Am Sonntag, 10. November, ist von 17 Uhr bis 18.30 Uhr zum letzten Mal in diesem Jahr Gelegenheit dazu. Café Todquatschen findet in den Räumen des Ambulanten Hospizdienstes, Bahnhofstraße 137, 44623 Herne statt. Der Eintritt ist frei. Die Treffen werden von den Koordinatorinnen und Zeitschenker*innen des Hospizdienstes begleitet. „Unser Café ist ein geschützter Ort zum Reden, Zuhören und auch Lachen, wenn es ums Sterben geht“, sagt die Koordinatorin, Seelsorgerin und Trauerbegleiterin Karola Rehrmann. Eigene Erfahrungen mit Verlust und Abschied sind keine Voraussetzung. Es gehe ausdrücklich nicht um die Bewältigung von Krisen oder um Trauerbegleitung. Das erste „café mortel“ öffnete 2004 im schweizerischen Neuchatel, 2011 folgte das erste „Death Café“ in London. Mittlerweile gibt es weit über 1.000 solcher Angebote weltweit. In ihrer Tradition steht auch die Herner Initiative. Karola Rehrmann: „Wir wollen das Tabuthema Tod, das uns alle betrifft, aus der dunklen Ecke holen und ins Leben integrieren.“

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