Pastoraler Raum in Dortmund gebildet

Im Dortmunder Nordosten wird ein neuer Pastoraler Raum aus sieben Gemeinden gebildet.

Setzen sich für die Zusammenarbeit von Gemeinden und Gremien im Pastoralen Raum Dortmund Nordost ein: Georg Heßbrügge und Martina Rohrbeck vom Vorstand des Gesamtpfarrgemeinderates, der leitende Pfarrer Reinhard Bürger und Dekanatsreferentin Barbara Knoppe (von links). (Foto: Bodin)
Setzen sich für die Zusammenarbeit von Gemeinden und Gremien im Pastoralen Raum Dortmund Nordost ein: Georg Heßbrügge und Martina Rohrbeck vom Vorstand des Gesamtpfarrgemeinderates, der leitende Pfarrer Reinhard Bürger und Dekanatsreferentin Barbara Knoppe (von links). (Foto: Bodin)
veröffentlicht am 03.09.2021
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Im Dortmunder Nordosten wird ein neuer Pastoraler Raum aus sieben Gemeinden gebildet. Im November stehen die Wahlen zum Gesamtpfarrgemeinderat (GPGR) an. Hoffnung und Zurückhaltung liegen nahe beisammen. Gerade die Gremien sind wichtige Orte der Mitverantwortung und Mitgestaltung. An ihrer Struktur zeigt sich auch, wie sich die katholische Kirche vor Ort verändert.

Enge Kooperation und Zurückhaltung

In Dortmund Nordost wird der Pastorale Raum aus sieben Gemeinden gegründet. Dazu gehören die Stadtteile Derne, Kirchderne, Scharnhorst, Kurl, Lanstrop und Husen und die Gemeinde St. Aloysius in Derne, die noch nicht Pastoralen Raum beigetreten ist. Bereits heute gibt es eine enge Kooperation, aber auch noch Zurückhaltung.

Für Georg Heßbrügge ist klar, dass sich auch die Gremien den geänderten Strukturen anpassen müssen. “Ich bin daher froh, dass wir wieder einen Gesamtpfarrgemeinderat wählen”, sagt Heßbrügge. Zusammen mit Martina Rohrbeck und dem leitenden Pfarrer Reinhard Bürger bildet er den Vorstand des aktuellen GPGR.

Pastoraler Raum – Hier ist jeder willkommen

In Dortmund Nordost kooperieren aktuell sechs Gemeinden des Pastoralen Raumes in diesem Gremium. Noch nutzen nicht alle die Möglichkeiten einer erweiterten Kooperation und die Katholiken aus Derne sind bislang noch nicht dabei. “Wir laden aber immer alle ein”, sagt Heßbrügge. Es gibt noch Befürchtungen des Verlustes von Eigenständigkeit und Nähe.

Georg Heßbrügge und Martina Rohrbeck sehen darin keinen Widerspruch. Es gebe ja auch noch die Gemeindeausschüsse, die sich um das spirituelle Profil kümmern. Die jeweiligen Kirchenvorstände und die Vertreter dieser Gemeinden seien im Gesamtpfarrgemeinderat vernetzt.

Vernetzung steht im MIttelpunkt

Für eine gute Zusammenarbeit sei eine gute Vernetzung wichtig. Für Georg Heßbrügge ist die Gremienarbeit auf der Ebene des Pastoralen Raumes auch deshalb so bedeutsam, da auch das Team der Hauptamtlichen für den gesamten Raum zuständig ist. “Als Vorstand des Gesamtpfarrgemeinderates nehmen wir hier an den wöchentlichen Dienstbesprechungen des Pastoralteams teil, das ist für den Austausch und die gemeinsame Planung sehr hilfreich”, erläutert er. 

Die Mitsprache und das Mitwirken der Ehrenamtlichen werde künftig noch wichtiger. “Dann sind nur noch zwei Priester und eineinhalb Stellen für Gemeindereferenten für den gesamten Raum vorgesehen”, sagt Heßbrügge.

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