Kirche sollte mehr wagen

Nach Einschätzung des Trierer Liturgiewissenschaftlers Marco Benini sollte Kirche mehr wagen, um Menschen für Gottesdienste zu gewinnen.

Kirche sollte mehr wagen. (Foto: pixabay)
Kirche sollte mehr wagen. (Foto: pixabay)
veröffentlicht am 30.08.2021
Lesezeit: ungefähr < 1 Minuten

Nach Einschätzung des Trierer Liturgiewissenschaftlers Marco Benini sollte Kirche mehr wagen, um Menschen für Gottesdienste zu gewinnen. Etwa ein Drittel der Besucher sei nach den Einschränkungen in der Corona-Krise nicht zurückgekehrt, sagte der wissenschaftliche Leiter des Deutschen Liturgischen Instituts (DLI).

Die Kirche könne sich viel professioneller aufstellen und etwa Menschen persönlich oder via E-Mail regelmäßig aktiv zum Gottesdienst einladen. Auch gelte es, Rituale in der Liturgie mehr zu erklären. Professionelle Online- und Fernsehgottesdienste in der Corona-Zeit haben nach Worten des Theologen den Blick für liturgische Elemente, Predigt, Musik und Inszenierung geschärft.  Das gelte es in Präsenzgottesdienste zu übernehmen, in denen man manche Handlung kaum mitbekomme.

Zugleich warb Benini für Präsenzgottesdienste in Gemeinschaft. Das DLI ist eine Einrichtung der Deutschen Bischofskonferenz. Das Institut versteht sich als Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis, von kirchlichen Institutionen und Gemeinden.

Weitere interessante Artikel auf DerDom.de
26.02.2024

 

 

 

 

Kurzzeit-KZ und Adenauers Knast

Geschichte und Kultur vor den Toren Kölns: Vor 1 000 Jahren gründeten die Benediktiner in ­Brauweiler bei Köln eine Abtei. Ein Kloster, das in seiner Geschichte viele Funktionen hatte, denn die Gebäudenutzung war abwechslungsreich. Vor allem dunkle Kapitel stechen dabei hervor.

weiterlesen
26.02.2024

 

 

 

 

Hilfe, die dringend gebraucht wird

Sylvia Wawrzinek und ihr Team laden ­Menschen aus der Ukraine immer dienstags zum SprachCafé der Pfarrei St. Clara ein.

weiterlesen
26.02.2024

 

 

 

 

Wozu sind Sie da, Christoph Quasten?

Christoph Quasten leitet das Medienzentrum im Erzbistum Paderborn. Für ihn ist es die schönste berufliche Tätigkeit, die er sich vorstellen kann.

weiterlesen