Wenn das Heiligenhäuschen die Miniburg trifft

„Mastholter Pilgerweg zwischen Tradition und Moderne“ ist „Weg des Monats“ im März

Die Miniburg in Mastholte wird auf dem Pilgerweg auch angesteuert. Foto: privat
veröffentlicht am 05.03.2021
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Rietberg-Mastholte. „Zwischen Tradition und Moderne“ ist der „Weg des Monats“ im März der Initiative „Orte verbinden“. Start und Ziel ist die Pfarrkirche St. Jakobus d. Ä. (Jakobistraße 1, 33397 Rietberg- Mastholte). Der barrierefreie Rundweg ist 5,5 Kilometer lang und kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.

An der Mastholter Pfarrkirche beginnt nicht nur der „Mastholter Pilgerweg zwischen Tradition und Moderne“: Auch viele Prozessionen starten und enden hier, zum Beispiel die Fronleichnamsprozession oder die Bittprozession. Über Straßen durch Wohngebiete und „verwunschene“ Pfade führt der Weg vorbei an einer Vielzahl von Bildstöcken und Wegkreuzen hin zur Miniburg und von dort wieder zurück zur Pfarrkirche.

Tiefer Glauben

Die Bildstöcke sind von Menschen fast ausnahmslos zum Dank für eine überwundene Krankheit, ein gerettetes Leben oder ähnliche positive Erlebnisse im Leben errichtet worden. Sie alle geben Zeugnis von dem tiefen Glauben und Vertrauen auf Gott und von der Dankbarkeit unserer Vorfahren. Das Besondere, das für alle Bildstöcke gemeinsam gilt, ist die Tatsache, dass nachfolgende Generationen bzw. neue Besitzer der Grundstücke die Selbstverpflichtung übernommen haben, diese Bildstöcke zu erhalten und weiter zu pflegen. Sämtliche Wegkreuze in Mastholte wurden bzw. werden nach und nach von Mitgliedern der Kolpingsfamilie restauriert.

„Auch in der heutigen Zeit sehen sich einzelne Familien bewogen, auf ihrem Grundstück aus Liebe zu Gott, dem Allmächtigen, und der Gottesmutter Maria ein kleines Denkmal des Glaubens zu errichten“, heißt es auf der Internetseite „Orte verbinden“ zu den zahlreichen Wegkreuzen und Bildstöcken.

Info

Das Bistumsprojekt „Orte verbinden“ fordert Menschen auf, ihre persönlichen pastoralen Orte zu benennen, zu beschreiben und durch einen Weg zu verbinden. Dieser moderne Pilgerweg wird dann auf der Internetseite www.orte-verbinden.de veröffentlicht. Jeden Monat wird ein Weg als „Weg des Monats“ vorgestellt, der auch im Dom veröffentlicht wird.

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