Virtueller Pilgerweg lädt ein

„Orte verbinden“: Besondere Plätze werden ins Internet gestellt

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Die Nußlberg-Kapelle bei Oberaudorf ist eine Station des virtuellen Pilgerweges. Foto: Privat
veröffentlicht am 09.04.2020
Lesezeit: ungefähr 3 Minuten

Erzbistum (-haus). In Zeiten von Corona ist das Pilgern gerade nicht so einfach, auch der klassische Spaziergang zu Ostern fällt für die meisten in diesem Jahr aus. Das Bistumsprojekt „Orte verbinden“ hat angesichts der aktuellen Einschränkungen eine Online-Initiative gestartet: „Vielleicht kann man diese Orte zurzeit nicht besuchen, aber man kann diesen Pilgerweg virtuell am Computer gehen, indem man sich mit den Orten beschäftigt und erfährt, warum sie Menschen so wichtig sind“, heißt es auf der Internetseite „Orte verbinden“.

Das Team von orte-verbinden.de präsentiert dazu schon einiges im Internet und sucht weiterhin solche Orte, um sie in einen virtuellen Pilgerweg einzustellen. „Nennen auch Sie uns ihren Ort, der für Sie eine besondere Bedeutung hat“, lautet die Bitte auf der Internetseite: „Welche Orte das sind, entscheiden Sie selbst. Wir freuen uns auf ganz unterschiedliche Orte: Kirchen, Kapellen, Wegkreuze, eine Bank, auf der Sie regelmäßig sitzen und zur Ruhe kommen, Orte, an denen Sie sich mit anderen treffen und über Gott und die Welt reden, Orte, an denen Sie Gott ganz nahe sind.“

So wurde bisher die Klus-Kapelle bei Borgentreich genannt, die für viele Menschen ein Ort des Erinnerns ist. Oder das Furlbachtal bei Schloß Holte. Durch die Nähe zum Bach und zur Natur kann man hier gut zur Ruhe kommen. Ein weiterer Ort ist die Insel Langeoog. Die Wasserlinie, die auch an die Linie zwischen Leben und Tod erinnert und daran, dass es hinter dieser Linie noch etwas gibt.

Ein anderer Ort ist die Nußlberg-Kapelle, an der im Sommerhalbjahr jeden Dienstag ein gut besuchter Gottesdienst stattfindet. Für viele Menschen ist es selbstverständlich, daran teilzunehmen. Es ist ein Halt im Wochenablauf. Ruhepunkt in einer unruhigen Zeit ist auch die Wallfahrtskapelle auf dem Kahlen bei Medebach im Sauerland.

Entsprechend lautet die Einladung an alle, die im Moment „zu Hause pilgern“: „Gehen auch Sie auf die virtuelle Reise zu den unterschiedlichen Orten. Erleben Sie einen Pilgerweg, den real zwar niemand gehen wird, der aber dennoch seinen Reiz hat und der täglich länger wird.

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