Erzählen, wie Glaube begeistert

YOUPAX-Redakteur Dirk Lankowski über die Idee hinter den Medientagen

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Welche Chancen hat die Kirche durch die neuen Medien? Zu diesen und weiteren Fragen suchten die Hardehausener Medientage Antworten. Foto: Wiedenhaus / Schulte
veröffentlicht am 14.02.2018
Lesezeit: ungefähr 3 Minuten

Hardehausen. Das Handy immer griffbereit, ständig in Kontakt mit Freunden, dauernd auf der Suche nach der neuesten Nachricht. Wo bleibt da die Kirche in den neuen Medien? Das waren die Fagen der Hardehausener Medientage. YOUPAX-Redakteur Dirk Lankowski (Foto) gehört zum Organisationsteam. Der DOM sprach mit ihm über die Themenauswahl und die Frage, was die Kirche in Sachen Medien von jungen Menschen lernen kann.

von Andreas Wiedenhaus

Herr Lankowski, Was zeichnet die Medientage aus?

Vor allem die Mischung der Teilnehmer: Wir hatten 80, vor allem junge Besucher, hier im Jugendhaus Hardehausen, die aus ganz unterschiedlichen Arbeits- und Ehrenamtsfeldern kommen. Die Teilnehmer haben vielschichtige Themen, Erfahrungen und Vorwissen und bringen sich damit ein. Das sorgt für einen interessanten Mix, lebhafte Diskussion, und so wird die Tagung zu einer Bereicherung für alle. Auch für uns von YOUPAX als Veranstalter. Das hat immer etwas von Scouting und Coaching. Und für das Coaching sorgen ausgezeichnete Referenten und Workshopleiter.

Worauf wird bei der Auswahl der Themen und Referenten besonders Wert gelegt?

Wir haben jetzt zum dritten Mal die Medientage veranstaltet. Beim ersten Mal ging es ganz grundsätzlich um das Thema „Kommunikation“. Das diente auch dazu, zu sehen, wie die Szene der Medienmacher im Erzbistum aufgestellt ist. Jetzt haben wir mit dem Thema „Mission 4.0“ einen besonderen Akzent gesetzt. Da ging es vor allem um Digitalisierung und die He­rausforderungen, die in der Kommunikation anstehen. Aber eben auch um Mission, unser Wirken als Christen in den unterschiedlichen Medien. Die größte Aufgabe für uns ist es, den Menschen Hoffnung zu bringen. Und das sollten wir gut kommunizieren.

Was kann die Kirche von jungen Menschen in Sachen Medien lernen?

Wir arbeiten hier bei YOUPAX mit einem ganz jungen Redaktionsteam: Nachwuchs-Medienwissenschaftler, -Journalisten und -Mediengestalter. Alle treibt die Sehnsucht, von ihrem Glauben zu erzählen und so auch die kirchliche Kommunikation professionell zu stärken. Alle wollen Experimente starten. Unser Team ist mit den digitalen Medien aufgewachsen. Wir sprechen da von „Digital Natives“, die versiert mit den neuesten digitalen Technologien umgehen können. Durch diese Integration der virtuellen Welt haben sich bereits die persönlichen Einstellungen und vor allem auch das Lern- und Arbeitsverhalten verändert. Das ist ein großes Thema in der Kommunikation, aber auch generell für die Arbeitswelt. Das nutzen wir als Kirche mit YOUPAX und anderen Bewegungen rund um das Jugendhaus Hardehausen, beispielsweise YOUNG MISSION, schon jetzt. Aber es muss sicher noch mehr werden.

Sind kirchliche Inhalte besonders „medien-kompatibel“?

Auf jeden Fall! Wir haben doch eine frohe Botschaft zu verkündigen. Die Kirche von Paderborn ist in so vielen Bereichen engagiert, es gibt viele herausragende Themen, davon müssen wir doch in den unterschiedlichen Medien erzählen. Deswegen veranstalten wir auch die Medientage, um möglichst viele Engagierte fit zu machen und zu bestärken, die Chancen der Kommunikation zu nutzen. Und die Teilnehmer kommen, weil sie davon erzählen, posten und bloggen wollen, wie der Glaube sie begeistert.

Hier geht es zum Internetportal youpax.de

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