Impulstag zum „Spirituellen Sommer“

Wege zum Leben

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Einen Impulstag zum Auftakt der Vorbereitung des „Spirituellen Sommers“ in Südwestfalen gestalteten (v. l.): Susanne Falk, Ulrike Mertens, Dr. Roswitha Kirsch-Stracke, Hubertus Schmidt, Monika Winzenick und Elisabeth Grube.
veröffentlicht am 13.04.2017
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Schmallenberg. Es ist der mittlerweile schon traditionelle Auftakt zur Vorbereitung des „Spirituellen Sommers“. Mehr als 100 Gäste folgten der Einladung des Netzwerkes „Wege zum Leben“ in Südwestfalen zum diesjährigen Impulstag in Schmallenberg.

Zum Teil hatten die Besucher auch weitere Anfahrten aus Wittgenstein, Medebach, Hallenberg, Siegen, Diemelsee, dem Märkischen Kreis und dem Kreis Olpe in Kauf genommen. Sie spiegelten zudem die Vielfalt des Netzwerkes wider: Wo sonst kommen so viele unterschiedliche Bereiche und Professionen wie Künstler, Touristiker, Ranger, Ordensleute, Menschen aus der Heimat- und Kulturarbeit, Vertreter der Kirchen, Akteure aus dem Gesundheitswesen, SGV und Landschaftsplanung zusammen? Diese Vielfalt machte das Treffen am Impuls­tag einzigartig und zukunftsweisend und ermöglichte angeregte Begegnungen.

Nach der Begrüßung durch die Projektleiterin Susanne Falk stellten vier Referentinnen in ihren Impulsvorträgen mögliche Zugänge zu den spirituellen Orten in der Region in den Mittelpunkt. Sie referierten aus ganz unterschiedlichen Sichtweisen zum Thema und stellten unter anderem die Frage: „Was macht einen Ort zum kraftvollen oder spirituellen Ort, wie ist er zu erkennen?“

Die Landschafts- und Freiraumplanerin Dr. Roswitha Kirsch-Stracke zeigte auf, dass es oft archetypische Situationen wie Gewässer, Wald, Bäume oder erhabene Plätze wie Berge und Felsen sind, die Menschen anziehen und ihnen Kraft geben.

Die Theologin Elisabeth Grube zog das Fazit, dass die Erfahrungen, die Menschen machen, jeden Ort zu einem spirituellen Ort verwandeln können.

Die Künstlerin Ulrike Mertens betonte dazu: „Die Vo­raussetzung zur Wahrnehmung spiritueller Orte ist es, die eigene Wahrnehmung über alle Sinne zu schulen.“

Die Gemeindereferentin und christliche Wegbegleiterin Monika Winzenick verwies auf das Beispiel der Lichterund Zuspruchskirche in Gleidorf, die mit Licht, Texten und Musik jedem Besucher die Möglichkeit sinnlicher Erfahrung bietet und so Raum für die Gefühle der Menschen gibt.

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