Ein „Netz der Liebe und des Segens“

Diözesane Dankesfeier im Dom würdigt das große Engagement der Sternsinger im Erzbistum

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Gruppenbild nach dem Gottesdienst. Foto: BDKJ
veröffentlicht am 19.01.2017
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Paderborn. Sie ist eine gute Tradition: die Dankesfeier im Paderborner Dom zum Abschluss der Sternsingeraktion. In diesem Jahr kamen rund 250 Mädchen und Jungen aus dem ganzen Erzbistum, um gemeinsam mit Weihbischof Matthias König die heilige Messe zu feiern. Zuvor hatten sie an einem Umzug durch die Innenstadt und verschiedenen Workshops teilgenommen.

Der Gottesdienst im Dom war Höhepunkt der Feierlichkeit, die vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Kooperation mit der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) ausgerichtet wurde. Weihbischof König würdigte das Engagement der Sternsinger, die in den vergangenen Wochen selbst bei Minustemperaturen unterwegs waren: „Durch euren Einsatz spannt ihr ein großes Netz der Liebe und des Segens. Als Sternsinger seid ihr eine Gemeinschaft, die die Hilfe der Menschen ganz konkret werden lässt.“ Thematischer Schwerpunkt waren die Schicksale der vom Klimawandel betroffenen Kinder in aller Welt. Zu Beginn spannten einige Sternsinger ein großes Netz im Altarraum, um zu verdeutlichen, dass in der Welt alles zusammenhinge und jede Masche von Bedeutung sei – egal wie klein sie auch ist.

Zuvor waren die Sternsinger gemeinsam durch die Innenstadt gezogen und trugen dabei ein Banner mit ihrem Leitspruch „Segen bringen – Segen sein“.

„So gottlos, wie sie oft erscheint, ist diese Welt nicht“, beschreibt BDKJ-Diözesanseelsorger Pastor Thomas Bensmann die Botschaft der Sternsinger. Dass viele Kinder und Jugendliche diese jedes Jahr aufs Neue in die Welt tragen sei großartig, so Bensmann. Vor dem Gottesdienst nahmen 160 Sternsinger in den Michaelsschulen an Workshops teil, die von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der KLJB durchgeführt wurden. Der Landjugend, die eine Partnerschaft zu einem Hilfsprojekt in Sambia pflegt, ist entwicklungspolitische Bildung wichtig.

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