Segen-bring-Aktion

Geistlicher Glaubensimpuls

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Dieses Bild zeigt eine andere interessante Idee für die Zukunft. Mehr unter: www.könige-to-go.de Foto: Flüter
veröffentlicht am 06.01.2017
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Dort, wo in diesen Tagen die Sternsinger noch von Haus zu Haus ziehen, werden sie wahrscheinlich auf eine erstaunlich große Zahl von Menschen treffen, die nicht im Ansatz wissen, was es mit diesen eigentümlich verkleideten Kindern auf sich hat.

von Claudia Auffenberg

Dort, wo in diesen Tagen die Sternsinger noch von Haus zu Haus ziehen, werden sie wahrscheinlich auf eine erstaunlich große Zahl von Menschen treffen, die nicht im Ansatz wissen, was es mit diesen eigentümlich verkleideten Kindern auf sich hat. Das erstaunt deswegen, weil gerade jene Aktion ja nun keine kircheninterne Angelegenheit ist, sondern auch in den säkularen Medien stattfindet: Sternsinger beim Bundespräsidenten, Sternsinger im Kanzleramt … Manchmal wundert man sich, was Leute so alles nicht mitbekommen. Und das betrifft nicht nur kirchliche Themen. Wahrscheinlich sind auch in diesem Jahr wieder Tiere zu Weihnachten verschenkt worden, trotz alljährlicher Empfehlungen und wahrscheinlich haben sich auch in diesem Jahr wieder Menschen beim Böllern verletzt, trotz eindringlicher Warnungen.

Wie kann man eigentlich noch Menschen erreichen? Wie kann man an sie herankommen mit Informationen, die für ihr Leben wichtig sind? Wie kann man – ohne Vorwurf – durchdringen durch diese Hecke aus Desinteresse und Ich-Bezogenheit, vielleicht sogar Misstrauen gegen die Welt da draußen?

Könnte da sozusagen die Methode „Sternsingen“ diejenige welche sein? Wir erinnern uns kurz: Das Sternsingen ist nicht zuerst eine Geld-sammel-­Aktion, sondern eine Segen-­bring-Aktion. Mancherorts können die Sternsinger nicht mehr von Haus zu Haus gehen, was echt schade ist. Hoffentlich können sie wenigstens zu den Kranken, den Trauernden, den Einsamen, den Hoffnungslosen, also den Übersehenen gehen, zu denen, die den Segen Gottes, das Gesehenwerden besonders brauchen. Notfalls müssen wir Älteren mit ran. Aus Kindertagen weiß man ja noch, wie viel Spaß das macht.

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