Für mehr Inklusion und Teilhabe

Josefsheim schafft in Sundern Wohnraum für Menschen mit und ohne Behinderung

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Mitten in Sundern präsentieren Bürgermeister Ralph Brodel, Josefsheim-Geschäftsführer Hubert Vornholt, Diana Solbach und IWB-Vorsitzender Norbert Otto die Pläne für das Bauvorhaben.
veröffentlicht am 22.06.2016
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Sundern/Olsberg. Es wird ein weiterer großer Schritt zu mehr Inklusion in Sundern: Das Josefsheim wird in zentraler Lage Wohnraum für Menschen mit und ohne Behinderung schaffen und dafür rund 4,5 Millionen Euro investieren. Voraussichtlich Anfang 2018 wird das Objekt bezugsfertig sein. Interessenten für das barrierefreie Wohnen gibt es schon jetzt.

Der Bedarf dafür wurde von der Elterninitiative IWB e. V. an das Josefsheim herangetragen. Gemeinsam haben IWB und Josefsheim in den vergangenen Jahren ein Konzept erarbeitet, wie Inklusion und Teilhabe im lokalen Umfeld verwirklicht werden können. „Dabei geht es um mehr als den Bau eines Wohnhauses“, betont Hubert Vornholt, Geschäftsführer des Josefsheims. „Gleichzeitig schaffen wir mit dem von der Aktion Mensch finanzierten Projekt ‚Sundern mittendrin‘ die Rahmenbedingungen, damit Inklusion gelingen kann.“ Projektpartner ist dabei unter anderem die Stadt Sundern. „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit, um gemeinsam unser Ziel zu erreichen“, so Vornholt.

Für das neue Objekt, das in Sundern zentral an der Kurzen Straße entstehen wird, hat in einem Architektenwettbewerb das Darmstädter Architekturbüro Wächter & Wächter den Zuschlag erhalten. Es überzeugte mit seinem Entwurf zweier zusammenhängender Häuser mit Satteldach, einer Parkanlage und ausreichend Parkplätzen. Insgesamt 40 Menschen mit und ohne Behinderung werden dort ein Zuhause finden, aufgeteilt in fünf Haus-Wohngemeinschaften zu je vier Personen, sechs Singlewohnungen und sieben Wohnungen für je zwei Personen. Auch Gemeinschaftsräume wird es geben. Natürlich wird das gesamte Objekt barrierefrei und rollstuhlgerecht geplant.

Die Bauarbeiten sollen Anfang kommenden Jahres beginnen. Zuvor müssen noch bestehende Gebäude abgerissen werden. Die Bauzeit ist mit einem Jahr veranschlagt, sodass Anfang 2018 die ersten Bewohner einziehen können. „Die ersten Interessenten haben sich schon bei uns gemeldet“, sagt Diana Solbach. Sie koordiniert für das Josefsheim das Projekt „Sundern mittendrin“ und wird für das neue Wohnhaus verantwortlich sein. „Die Wohnungen liegen zentrumsnah und sind auch attraktiv für Menschen, die es im Alter nicht mehr schaffen, ein Haus mit Garten zu pflegen. Noch sind aber Plätze frei.“

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