Rosenkränze und anderes

Historische Andenken an die Erstkommunion

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Aus privater Sammlung zeigte die Dokumentationsstelle Erstkommuniongeschenke vergangener Jahrzehnte.
veröffentlicht am 29.04.2016
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Dortmund. Passend zu den Erstkommunionfeiern hat die Dokumentationsstelle für Dortmunder Kirchengeschichte in der Bonifatius-Buchhandlung am Propsteihof ein Schaufenster mit historischen Stücken dekoriert.

Unter der Überschrift „Andenken an die Erstkommunion 1900 bis 1950“ wurden verschiedene Exponate gezeigt, die der Dokumentationsstelle von privater Hand gestiftet wurden. Dazu zählen großformatige und mit Holzrahmen versehene Erinnerungsbilder, die überwiegend eucharistische Motive zeigen.

In einem Fall ist der Chorraum einer Dortmunder Kirche um 1900 abgebildet – aus heutiger Sicht eine wertvolle historische Aufnahme. Weiterhin folgt eine Zusammenstellung von kleinformatigen Andachtsbildern, die ebenfalls mit Namen, Datum und Unterschrift des Pfarrers ausgestattet sind und zum Einlegen in das Gesangbuch gedacht waren.

Neben Gesang- und Andachtsbüchern liegen als damalige typische Geschenke Rosenkränze aus der Zeit des Ersten Weltkrieges und den 1930er-Jahren aus, davon einer mit einem Etui in Buchform.

Zu den Andenken zählten außerdem Glückwunschkarten, die von Verwandten und Nachbarn dem Kommunion­kind zugesandt wurden. Abgerundet wurde die kleine Ausstellung der Dokumentationsstelle durch einen Informationstext und den Abdruck des früher oft gesungenen – auf Angelus Silesius (1624–1677) zurückgehenden – Liedes „Jesu, Jesu, komm zu mir“. Die mündlich überlieferte Melodie wurde aus dem Gedächtnis in Noten gesetzt.

Zur Bonifatius-Buchhandlung Dortmund

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