„Auf-Bruch-Leben“

Ökumenischer Aktionstag in Hamm

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Die Organisatoren hoffen auf viele interessierte Teilnehmer. Foto: Körtling
veröffentlicht am 12.02.2016
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Hamm. Das Thema Auferstehung ist das zentrale Thema des christlichen Glaubens. Der Pastoralverbund Hamm-Mitte-Osten nähert sich dieser Thematik jetzt auf ungewöhnliche Art und Weise an: Unter dem Motto „Auf-Bruch-Leben“ wird ein facettenreicher, ökumenischer Aktionstag organisiert, bei dem externe Experten mitmachen.

„Der Titel ist durchaus doppelbödig gemeint“, sagt der evangelische Pfarrer Eckhard Kowalsky-Tschersich bei dem Vorbereitungstreffen am Mittwochabend im Erlöserzentrum. Menschen, die sich in Trauer- oder Krisensituationen befänden, hätten ja oft das Gefühl, als würde etwas wegbrechen.

Dieses Thema biete sich, aufgrund seiner Bedeutung für alle Christen, besonders für den ökumenischen Tag an, stellt Pastor Stephan Mockenhaupt fest. „Ich bin der Meinung, wir müssten alle mehr auf das schauen, was uns verbindet, als auf das, was uns trennt“, ergänzt der katholische Geistliche. Nach den früheren ökumenischen Bibelwochen hätten die Beteiligten ein Thema gesucht, was wirklich jeden Menschen betreffe. Die Auferstehung sei da zentral und die Veranstalter seien besonders daran interessiert, wie die Menschen das Thema außerhalb der Kirche mit Leben füllten. Neben dem eigentlichen Todesfall gebe es ja auch im Alltag viele Beispiele für Vergehen und Auferstehen, vom Berufs- bis in das Privatleben hinein. Da solle der Aktionstag am 27. Februar Hilfe zur Orientierung bieten. Das Datum in der Fastenzeit sei ebenfalls bewusst gewählt, da dieses anbiete, sich zu besinnen.

Um viele Zugänge zu bieten, haben die Gemeinden auch externe Experten eingeladen, mitzuwirken: Die Bestatterinnen Sylvia und Ulrike Woischke werden, neben Führungen durch die Trauerhalle, auch aus ihrem facettenreichen Beruf erzählen und nachmittags eine weitere Aufarbeitung auf individuelle Art und Weise anbieten. Die Kunsttherapeutin Astrid Werchan wird mit Interessierten einen Sarg bemalen und Musiktherapeut Harald Sumik wird sich mit aufgeschlossenen Teilnehmern musikalisch dem Thema annähern. Die Gärtnerin Maria Renner erklärt den Kreislauf des Lebens in der Natur.

„Wir werden auch gemeinsam essen und trinken“, sagt Pfarrgemeindereferentin Heike Frankenberg. Dadurch entstünde immer eine Nähe unter den Gästen. Sie selbst sei sehr gespannt auf die Veranstaltung und hoffe auf viele interessierte Menschen.

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