St. Ewaldi ist „Faire Gemeinde“

Nachhaltig, gerecht, sparsam

kopie_von_2_17_ewaldi_fair
Nach der Auszeichnung versammelten sich Gemeindevertreter und Offizielle von „Faire Gemeinde“ auf dem Kirchplatz. Foto: Czembor
veröffentlicht am 08.01.2016
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Dortmund-Aplerbeck. Mit dem Titel „Faire Gemeinde“ wurde die Gemeinde St. Ewaldi durch Vertreter des Erzbistums ausgezeichnet. Als sichtbare Zeichen erhielten Mitglieder des Pfarreiausschusses eine entsprechende Plakette und die dazugehörenden Urkunden.

„Uns ist bewusst, dass diese Auszeichnung nicht der Abschluss, sondern gleichzeitig Ansporn zur weiteren Arbeit an diesem Thema ist. Ich danke dem Pfarreiausschuss und allen, die das Thema ,Faire Gemeinde‘ stärken“, versicherte Pfarrer Ludger Hojenski, Leiter der Pfarrei St. Ewaldi Dortmund, nach der Ehrung.

Vertreter der vier Gemeinden – St. Ewaldi, St. Bonifatius Lichtendorf/Sölderholz, St. Bonifatius Schüren und St. Marien Sölde – nahmen die Auszeichnungen entgegen.

Ulrich Klauke, Leiter des Referates Weltmission, Entwicklung und Frieden des Erzbistums als ein Träger des Projektes, betonte die Notwendigkeit des Engagements und wies neben Auswirkungen des Klimawandels und die derzeitige weltweite Flüchtlingssituation auch auf die Enzyklika „Laudato si“ hin. Besonders wichtig waren den Gemeinden die Verbesserungen in den Bereichen Energie und Mobilität sowie im Bereich Finanzen. Energiesparen und zukünftig die nachhaltige Geldanlage standen im Fokus der Projektbeteiligung, erläuterte Martina Zeh-Wilmsen, als Vertreterin des Diözesankomitees.

Besonders die zentrale Fronleichnamsprozession mit Pfarreifest, das in diesem Jahr in St. Bonifatius Schüren stattgefunden hatte, war gefüllt mit verschiedensten Informationsmöglichkeiten für alle Altersgruppen, kulinarischen Genüssen aus der Region und Aktionen rund um die Themen „internationale Gerechtigkeit und Fairer Handel“, so Martina Zeh-Wilmsen.

In dem Festgottesdienst überreichte die Projektreferentin Hildegard Schäfer die äußeren Zeichen der „Fairen Gemeinde“ an die Vertreter der jeweiligen Gemeinden. Am nachfolgenden Sonntag wurde in Lichtendorf, Schüren und Sölde über die Auszeichnung berichtet und Label und Urkunden weitergegeben.

Bei der Bewerbung als „Faire Gemeinde“ mussten verschiedene Kriterien erfüllt werden, etwa soll der Energieverbrauch in allen Gemeindeeinrichtungen nachhaltig verringert werden, überall fair gehandelter Kaffee oder Tee angeboten und die Finanzen in nachhaltigen Geldanlagen festgelegt werden.

Horst-Dieter Czembor

Weitere interessante Artikel auf DerDom.de
27.01.2023

 

 

 

 

Wozu sind Sie da, Hermann-­Josef Dregger?

Hermann-­Josef Dregger (58) ist gelernter Industriekaufmann. Er arbeitet beim „Katholischen Hospitalverbund Hellweg“ in der Buchhaltung.

weiterlesen
26.01.2023

 

 

 

 

Wider die Demokratie-Entleerung – Über Gewalt und Vorbeugung

Ein Gespräch mit dem Konfliktforscher Martin Winands über die Gewalt und wie man ihr vorbeugen kann.

weiterlesen
25.01.2023

 

 

 

 

Werler Ministranten – Beten in Blau

Grün an Wochentagen, Violett in der Fastenzeit und Rot an Feiertagen – so kennt man es aus dem Gottesdienst in der eigenen Gemeinde. Die Wallfahrtsbasilika in Werl setzt auf ein ­anderes Konzept und kleidet ihre Messdiener in einer eher selten zu sehenden Farbe.

weiterlesen