An der falschen Adresse?

Ein Kommentar von Andreas Wiedenhaus

veröffentlicht am 18.12.2015
Lesezeit: ungefähr < 1 Minuten

Die Vereinten Nationen haben den Vatikan überprüft und erteilen ihm jetzt eine Mahnung: Ethnische Minderheiten seien in Leitungsorganen nicht zahlreich genug vertreten, heißt es in einem aktuellen Prüfbericht des UN-Komitees zur Beseitigung von Rassendiskriminierung.

Lob gibt es allerdings für Papst Franziskus und seinen Einsatz für Minderheiten. Jetzt hat der Heilige Stuhl bis Mai 2018 Zeit, den aktuellen Stand seiner Maßnahmen darzulegen.

Ob es dazu kommt, muss man abwarten. Der letzte Report kam mit zwölfjähriger Verspätung bei den UN an. Bezweifeln darf man auch, dass über die Einführung einer Quotenregelung nachgedacht wird, die derzeit ja in der Politik als Allheilmittel gegen jegliche Art der Diskriminierung favorisiert wird.

Abgesehen davon muss die Frage erlaubt sein, ob die UN nicht übers Ziel hinausschießen. Sicherlich gibt es einiges in der katholischen Kirche, das nicht optimal läuft. Ethnische Minderheiten dürften hier allerdings erheblich besser repräsentiert sein als in vielen anderen Bereichen.

Weitere interessante Artikel auf DerDom.de
19.02.2024

 

 

 

 

Die Aufarbeitung hat begonnen

Die ­Lippische Landeskirche will sich der Aufarbeitung stellen und einen Maßnahmenplan erarbeiten. Die ForuM-Studie ist wichtiger Baustein.

weiterlesen
19.02.2024

 

 

 

 

Gemeinsame Ziele betont

Der künftige Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz hat in Düsseldorf vor dem nordrhein-­westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) den Treueid abgelegt. Er würdigte den Eid als Bekenntnis zum Rechtsstaat.

weiterlesen
17.02.2024

 

 

 

 

Tag des geweihten Lebens

Gottesdienst und Begegnung am „Tag des geweihten Lebens“ / Vielfalt des Ordenslebens im Erzbistum Paderborn ist erfahrbar

weiterlesen