Ich sehe was, was du nicht siehst …

  • 20.03.2020

„Ich sehe was, was du nicht siehst …“ Dieses Spiel habe ich als Kind häufig auf langen Autofahrten mit meiner Schwester gespielt. Es geht darum, einen Gegenstand oder Ähnliches zu finden, den der andere nicht so schnell sehen oder erkennen kann.

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Ist das heute noch zeitgemäß?

  • 13.03.2020

Paderborn. „Betet, Schwestern und Brüder, dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle“, betet der Priester vor dem Gabengebet und die Gemeinde antwortet routiniert: „Der Herr nehme das Opfer an…“– derart routiniert, dass viele über dieses eine Wort vielleicht gar nicht mehr stolpern: Opfer.

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Geheimnisvoller Ausblick auf das danach

  • 06.03.2020

Auf ihrem Weg mit Jesus sollen die Jünger verstehen lernen, wer er ist. Kurz vor der Verklärung hatte Petrus das Bekenntnis abgelegt, dass Jesus für ihn der Messias ist, worauf Jesus von seinem Leiden und von seiner Auferstehung gesprochen hat und die Jünger aufforderte, ihm auf diesem Weg zu folgen (Mt16,13–28). Leiden und Auferstehung müssen gemeinsam bedacht werden, um zu verstehen, wer Jesus ist. Wenn Jesus Petrus, Jakobus und Johannes mit auf den Berg der Verklärung nimmt, sind es dieselben Jünger, die ihn auch in den Garten Gethsemane begleiten werden (Mt26,37). 

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Gott macht den Anfang

  • 28.02.2020

In der Osternacht entfaltet die Kirche den ganzen Reichtum ihrer Liturgie. Allein schon die sieben Lesungen aus dem Alten Testament zeigen nicht nur die Größe der biblischen Botschaft vom rettenden Gott. Sie können auch verwirren oder sogar verstören: „Was ist von einem Gott zu halten, der von Abraham fordert, den Sohn zu opfern, und die ägyptische Armee im Meer versenkt?“ In einer siebenteiligen Artikelserie legen die Bibelwissenschaftler Georg Steins und Egbert Ballhorn die alttestamentlichen Lesungen aus und eröffnen neue Perspektiven auf die Feier der Osternacht.

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„Liebet eure Feinde!“ Wie das?

  • 21.02.2020

„Ich aber sage euch...“ Was für den einen wie die Einleitung zu einem gut gemeinten Ratschlag klingt, lässt den anderen einen provokanten Besserwisser vermuten, der gerade zu Hochtouren aufläuft. Mit diesen Worten begegnet uns Jesus im heutigen Evangelium. In welche Kategorie ordnen wir ihn ein? Jesus, der Ratgeber, oder Jesus, der Klugscheißer?

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Teekanne im Weltall

  • 14.02.2020

„Sei wachsam!“ heißt ein Lied von Reinhard Mey. Darin appelliert er an die Hörer, für die Demokratie und die Freiheit einzustehen, auf sie zu achten, sie zu verteidigen und nicht den Rattenfängern nachzulaufen. Ein starkes Lied! Für unsereins aber gibt es darin eine bittere Zeile: „Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: Halt du sie dumm,– ich halt' sie arm!“

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Zwischen Erwartung und Erfüllung

  • 31.01.2020

„Der wird bestimmt mal Musiker, so gerne, wie der Musik hört.“ Einen solchen oder so ähnlichen Satz hören wir immer mal wieder über unseren Sohn, der mittlerweile anderthalb Jahre alt ist. Fast alle Eltern, Großeltern und Paten haben Erwartungen an „ihre“ Kinder, wünschen ihnen eine gelingende Zukunft und sehen auch Hoffnungsträger in ihnen, überfrachten sie aber vielleicht mit ihren Wünschen und ihren Vorstellungen vom Leben. Manchmal fühlen wir uns damit unwohl, weil wir unser Kind als Kind im Hier und Jetzt wahrnehmen und nicht schon weit vorausschauen wollen, was aus ihm werden könnte oder gar sollte.

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Der Große und das Lamm

  • 20.01.2020

Als ich mir Gedanken über das heutige Evangelium gemacht habe, fiel mir das unten stehende Bild in die Hände. Diese Figur steht auf dem Hochaltar in der Kirche in Dinklar, einem Dorf in der Nähe von Hildesheim. Sie zeigt Johannes den Täufer nahezu in Lebensgröße und daneben, fast zu übersehen, ein Lamm, das zu Johannes hochschaut.

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