Das Feld der Erinnerung

  • 17.04.2020

Langenberg. Klaudia Oesterdiek (64 Jahre) und ihre drei Jahre ältere Schwester Gudrun Siemund haben beide die schmerzliche Erfahrung machen müssen, wie es sich anfühlt, wenn das eigene Baby vor der Geburt stirbt. Seit nunmehr elf Jahren kümmern sie sich in Langenberg ehrenamtlich um einen würdevollen Platz der Erinnerung an totgeborene Babys.

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Zur Anbetung in den „Drive-in“

  • 17.04.2020

Lippstadt. Eigentlich ist die Kirche Jahr für Jahr bemüht, die Menschen in der Fastenzeit auf das Thema Verzicht aufmerksam zu machen. Das wurde in diesem Jahr durch das Coronavirus erledigt. Der Verzicht auf große, gemeinsame Runden, gegenseitige Besuche und auch auf die Feiern des Glaubens treffen viele Menschen äußerst hart. Dem stellt sich der Pastorale Raum Lippstadt engagiert und mit kreativen Ansätzen entgegen.

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Auf den Spuren Hölderlins

  • 17.04.2020

Bad Driburg. Er ist romantisch, weitläufig, eröffnet spannende Ausblicke und ist zudem eine Oase der Ruhe und Erholung. Kein Wunder also, dass sich damals wie heute viele Künstler, Philosophen und Literaten vom 64 Hektar großen Gräflichen Park in Bad Driburg begeistern lassen. Im Juli 1796 avanciert der Landschaftspark zur großen Bühne für eine berühmte Liebesgeschichte, die in die Literaturgeschichte einging. Hauptdarsteller sind der 26-jährige Dichter Friedrich Hölderlin und die ein Jahr ältere Susette Gontard aus Frankfurt.

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Besuchsverbot: „Es ist ein Drama!“

  • 17.04.2020

Erzbistum. Gemeinsam draußen die ersten wärmenden Strahlen der Frühlingssonne genießen, die erwachende Natur beobachten– diese kleinen Freuden für Pflegeheim-Bewohner und ihre Angehörigen fallen in diesem Jahr der Corona-Krise zum Opfer. Das landesweite Besuchsverbot, das die aufgrund ihres Alters besonders gefährdeten Bewohner von Pflegeeinrichtungen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus bewahren soll, schließt jeglichen Kontakt aus.

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Beispielprojekt nimmt Form an

  • 09.04.2020

Herringen. Trotz der sehr langen Vorlaufzeit und der gegenwärtig herrschenden Corona-Krise gehen die Bauarbeiten am Haus der Begegnung, das auch den Titel „Momentum“ trägt, munter voran. Günter Rosenhövel, Kirchenvorstandsmitglied der Gemeinde St.Peter und Paul, ist Woche für Woche vor Ort und lobt die beteiligten Handwerker: „Im Vorfeld gab es einige Verzögerungen, doch die Handwerker sorgen stets fleißig für eine gute Umsetzung.“

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100 Engel für das St.-Vincenz-Hospital

  • 09.04.2020

Brakel (KHWE). Einfach mal „Danke“ sagen, das ist für Johannes Oesselke in diesen Tagen eine Herzensangelegenheit gewesen. „Die Pflegekräfte leisten derzeit in der Corona-Krise Übermenschliches, für diesen Einsatz möchten wir uns bedanken“, sagt der 17-jährige Messdiener von St.Michael Brakel. Im Gepäck hatte er mehr als 100 Engel für die Mitarbeiter des St.-Vincenz-Hospitals.

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Oberammergau im Sauerland

  • 09.04.2020

Hallenberg. Seit 70 Jahren wird es immer wieder mit dem traditionsreichen bayerischen Passionsspielort Oberammergau verglichen: In Hallenberg finden seit 1950 ebenfalls alle zehn Jahre Passionsspiele statt. Im Unterschied zu Oberammergau sind sie in Hallenberg für dieses Jahr aber noch nicht abgesagt worden. Nach wie vor steht der 7.Juni als Termin für die Premiere im Kalender. Dazu will auch Erzbischof Hans-Josef Becker kommen.

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„Wir können ohne eine Vorstellung vom Göttlichen nicht sein“

  • 09.04.2020

Erzbistum. Fast jeder hat seinen Namen schon einmal gehört, aber ein konkretes Werk wie bei Schiller oder Goethe fällt einem spontan nicht ein: Die Rede ist von Friedrich Hölderlin. Wer ist dieser geheimnisvolle Dichter? Ein Gespräch über Poesie und Religion mit dem Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Braungart an seinem Esstisch.

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„In Ruhe die Lage beobachten“

  • 03.04.2020

Salzkotten (FCJM). Die weltweite Corona-Krise beeinflusst auch die Arbeit der international tätigen Franziskanerinnen aus Salzkotten. Die freiwilligen Missionarinnen und Missionare hat der Orden nach Deutschland zurückgeholt. Die Ordensschwestern bleiben jedoch im ostafrikanischen Malawi sowie in den rumänischen Orten Karansebesch und Temeswar bei den Menschen vor Ort. Alle Schwestern sind aktuell gesund und stehen mit dem Mutterhaus in Kontakt.

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