„Neue Kultur des Dialoges“

Superintendentin und Dechant betonen die gemeinsame Zukunft beim ökumenischen Gottesdienst

Hagen. Bei einem gut besuchten ökumenischen Gottesdienst in der Hagener Johanniskirche haben Verena Schmidt, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Hagen, und Dr. Norbert Bathen, Dechant des Katholischen Dekanates Hagen-­Witten, die gemeinsame Zukunft der beiden Kirchen betont.

Verena Schmidt, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Hagen, und Dr. Norbert Bathen, Dechant des Katholischen Dekanates Hagen-Witten (vorne, Mitte), mit dem kleinen Christuskreuz, das Pater Abraham entworfen hat. Foto: Hußmann

 

„Wir wollen Gott für das danken, was wir aneinander haben“, so Schmidt, die hervorhob, dass in den letzten Jahren eine neue Kultur des Dialoges möglich geworden sei. Drei ökumenische Praxisbeispiele ersetzten in diesem Gottesdienst die Predigt. Als besondere Geste der Gemeinsamkeit wurde im Gottesdienst ein kleines Kreuz aufgerichtet, das von Pater Abraham Fischer OSB aus der Abtei Königsmünster in Meschede gestaltet worden ist.

Detlev Trester, Kreiskirchenamt Lüdenscheid, sprach über die auf die Friedhöfe am Buschey und am Remberg bezogene gemeinsame Trägerschaft der evangelischen Stadtkirchengemeinde, der katholischen St.-Marien-Gemeinde und der evangelisch-reformierten Gemeinde Hagen, die seit 1810 besteht. Laienprediger Siegfried Depping erläuterte die gemeinsame Arbeit bei der Telefonseelsorge und Elsbeth Wilbrand-Behrens das kooperative Wirken bei der Beratungsstelle „ZeitRaum“.

Vorbild für den Gottesdienst in der Johanniskirche war der gemeinsame Gottesdienst der beiden großen Kirchen Deutschlands in der Hildesheimer Michaeliskirche. Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, und Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, verpflichteten sich dabei, die sichtbare Einheit der Kirchen voranzutreiben.

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