Ein Tag im Zeichen des Kreuzes

Kinder der Leoschule befassten sich mit dem „Zukunftskreuz“

Aus dem „Zukunftskreuz“ und den vielen kleinen Bildern entstand am Schluss ein großes Bild. Foto: Leoschule

 

Lünen. An der katholischen Leoschule in Lünen fand jetzt ein Projekttag zum „Zukunftskreuz“ des Erzbistums Paderborn statt. Alle 300 Kinder der Schule beschäftigten sich intensiv mit dem doch sehr abstrakten Begriff der Barmherzigkeit.

Jede Klasse und jeder Jahrgang fand einen anderen Zugang zu diesem Thema, das im Jahr der Barmherzigkeit an der Leo­schule natürlich eine große Bedeutung hat. Durch den finanziellen Zuschuss, den das Erzbistum Paderborn der Schule zur Verfügung gestellt hat, konnten sich die Kinder auf unterschiedlichsten Wegen mit diesem Themenumfeld befassen. Sie gestalteten kleine Bilderrahmen, die später mit dem „Originalkreuz“ zusammen zu einem großen Bild zusammengeführt wurden.

Die Kinder der ersten Klassen haben beispielsweise die Geschichte vom barmherzigen Samariter gehört und gespielt. Ausgehend von der Geschichte wurde auch der Ausdruck „Ein Herz für jemanden haben“ thematisiert. Der Weg zu den selbst gestalteten Herzen, die später das große Kreuz umrahmen sollen, war dann für die Kinder nicht mehr weit.

Die vierten Klassen sind altersentsprechend – zum Beispiel über den alltäglichen Egoismus oder über das Zitat des Künstlers James Rizzi „Die größte Kunst ist, ein gutes Herz zu haben“ – an die Barmherzigkeit herangegangen.

Neben dem entstandenen großen Zukunftskreuz der Leo­schule wurden auch die, in allen Klassenräumen vorhandenen, alten Holzkreuze durch das moderne und farbenfrohe Kreuzsymbol des Zukunftsbildes Paderborn ersetzt, das die Kinder nun sicherlich nachhaltig mit dem Begriff der Barmherzigkeit verbinden werden.

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