Blaue Schafe auf dem Kirchplatz

Attendorn (ml). Den Frieden und die gegenseitige Toleranz fördern: Das ist das Anliegen der Künstlerin Bertamaria Reetz, das sie mit einer blauen Schafherde vermitteln will. Unterstützung dabei erhielt sie jetzt vom Pastoralverbund und vom Caritas-Zentrum Attendorn, die die blaue Friedensherde vor der Attendorner Pfarrkirche, dem Sauerländer Dom, „weiden“ ließen.

Elisabeth Lüttecke, seelsorgliche Begleiterin im Seniorenzentrum St. Liborius und im Haus Mutter Anna, hatte dafür eigens die Projektgruppe Blauschafe ins Leben gerufen. Pastoralverbund und Caritas-Zentrum wollten mit Unterstützung der Stadt Attendorn und der Volksbank Bigge-Lenne mit diesem Kunstprojekt „ein Zeichen setzen für menschliches Miteinander, für eine tolerante Geisteshaltung und für die Wertschätzung des anderen“, sagte sie bei der Begrüßung.

Bürgermeister Christian Pospischil machte deutlich, dass die blaue Friedensherde in Attendorn gut aufgehoben sei. Auch Mitarbeiter der Stadt hätten bei der Organisation des Benefiz-Events mitgewirkt und seien somit ganz legal „blau im Dienst“ gewesen, scherzte er.

Die Künstlerin Bertamaria Reetz erläuterte ihr mit viel Herzblut geführtes Projekt. In rund 200 Städten waren die Blauschafe bereits zu Besuch. Da jedes Mal ein Friedensschaf in der jeweiligen Stadt verbleibt, überreichte sie ein Schaf an Bürgermeister Christian Pospischil. Es werde sich in Attendorn sehr wohlfühlen, war sie sicher.

Die Pfarrkirche war bis 22.00 Uhr geöffnet und strahlte am Abend im Inneren in passendem Blau. Viele nutzten die offene Kirche und lauschten einem Orgelkonzert von Kirchenmusiker Martin Nyqvist. Im Nachgang zeigte sich die Künstlerin mit der Resonanz sehr zufrieden. Durch den Verkauf von Blauschafen seien Gelder für soziale Projekte zusammengekommen, die, Flüchtlingen und Obdachlosen zugutekommen.

www.blauschaeferei-reetz.de

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