Papst Franziskus fordert zum Jahreswechsel ein Ende der Kriege

Papst Franziskus hat zum Jahreswechsel der Opfer von Kriegen und Konflikten gedacht.

Papst Franziskus
Papst Franziskus steht auf dem Zentralbalkon des Petersdoms beim Segen "Urbi et orbi" am 25. Dezember 2023 im Vatikan.
veröffentlicht am 31.12.2023
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Vatikanstadt (KNA). Papst Franziskus hat zum Jahreswechsel der Opfer von Kriegen und Konflikten gedacht. Wie viel menschliches Leben sei in diesem Jahr bei bewaffneten Konflikten „verschleudert“ worden, fragte er beim Mittagsgebet am Sonntag auf dem Petersplatz. Es gebe so viele Tote, so viel Zerstörung, so viel Leid und Armut. Diejenigen, die ein Interesse an solchen Konflikten hätten, sollten auf die Stimme ihres Gewissens hören, forderte Franziskus.

Das Kirchenoberhaupt erinnerte in diesem Zusammenhang an die zahlreichen Menschen, die bei Angriffen über die Weihnachtstage in Nigera getöten wurden. Ebenso gedachte er der Opfer einer Tankwagen-Explosion in Liberia. Die Anwesenden auf dem Peteresplatz rief er zum Gebet auf für die von Kriegen betroffenen Völker in der Ukraine, Palästina, Israel und dem Sudan. „Und vergessen wir nicht die gemarterten Rohingya“, erinnerte er an die muslimischen Geflüchteten, die größtenteils seit ihrer Vertreibung aus Myanmar 2017 in Lagern in Bangladesch leben. Zum Abschluss des Angelusgebets an Silvester wünschte Franziskus allen Menschen ein ruhiges Jahresende.

Papst Franziskus hat zum Jahreswechsel der Opfer von Kriegen und Konflikten gedacht.

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