Hoffnung – Der Dom wünscht friedvolle und gesegnete Weihnachten

Das gesamte Team vom Dom wünscht Ihnen stille, friedvolle und gesegnete Weihnachten. Möge Ihnen allen nur Gutes widerfahren!

Das gesamte Team vom Dom wünscht Ihnen stille, friedvolle und gesegnete Weihnachten. Möge Ihnen allen nur Gutes widerfahren!
Das gesamte Team vom Dom wünscht Ihnen stille, friedvolle und gesegnete Weihnachten. Möge Ihnen allen nur Gutes widerfahren!
veröffentlicht am 23.12.2023
Lesezeit: ungefähr 3 Minuten

Es ist eine Sehnsucht, die vermutlich so alt ist wie der Mensch selbst. Die Sehnsucht nach Frieden und Stille. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit ist sie besonders groß, bei gläubigen und bei nicht gläubigen Menschen gleichermaßen. Einfach mal zur Ruhe kommen, die Seele baumeln lassen und sich im Kreise der Liebsten von den Strapazen des Alltags erholen. In Deutschland haben wir zum Glück die freie Wahl. Und wir können zur Kirche gehen, die Geburt Jesu feiern, und das ohne Angst um das eigene Leben haben zu müssen. Für viele Menschen weltweit ist diese Wahl und die Sehnsucht nach Frieden und Stille nur ein Wunsch und weit entfernt von ihrer Realität. Denken wir an die Menschen in Israel, im Gazastreifen, in der Ukraine, in den unzähligen Ländern, in denen Krieg und/oder Hunger herrschen. Oder denken wir an die Menschen weltweit, die wegen ihres Glaubens, ihrer Lebensweise oder wegen ihrer Gedanken verfolgt, eingesperrt oder getötet werden.

„Suche den Frieden und jage ihm nach“

Auf den Seiten sechs und sieben unserer aktuellen Weihnachtsausgabe finden Sie einen Text von Tamar A. Avraham: Sie ist Jüdin und lebt seit über 30 Jahren in Jerusalem. In ihrem Beitrag befasst sie sich mit der Frage, wie der Kreislauf der Gewalt durchbrochen werden kann. Sie ist davon überzeugt, dass jede Form von Vergeltung, egal, wie sie gelagert oder begründet sein mag, nichts wiedergutmachen kann. Sie bezieht sich auf Psalm 34,15: „Wende dich ab vom Bösen und tue das Gute, suche den Frieden und jage ihm nach.“ Was für eine wertvolle Botschaft, die uns alle zum Nachdenken bringen sollte! Wir selbst können zwar die militärischen Konflikte nicht entschärfen, wir können jedoch darüber nachdenken, wie wir mit unseren Mitmenschen in unserem direkten Umfeld umgehen möchten. Wenn wir auf Frieden und Stille hoffen, so ist diese Hoffnung immer auch gekoppelt an unser eigenes Handeln und ob wir dieses auch an dem eben genannten Psalm ausrichten.

Hoffnungen sind überlebenswichtig

Hoffnungen sind für alle Menschen überlebenswichtig, sie helfen schwierige, ja sogar ausweglose Situationen durchzustehen. Kann es zum Ende des Jahres einen besseren Anlass zur Hoffnung geben als das Weihnachtsfest? Nein! Gott kommt als Mensch in die Welt. Der Blick auf das Kind in der Krippe macht uns mehr als in den Jahren zuvor bewusst: Auch Jesus wurde nicht in eine heile Welt hineingeboren. Ganz im Gegenteil sogar.

In dieser angsteinflößenden weltweiten Krise ist er unsere Hoffnung, er stillt unsere Sehnsucht nach Frieden und Stille. Besinnen wir uns zu Weihnachten auf diese Menschwerdung Gottes, anstatt unser Leben mit unwichtigen und belanglosen Dingen vollzu­stopfen. In Anbetracht aller schrecklichen Ereignisse wissen wir zu Weihnachten: Gutes ist immer möglich, lassen Sie uns darauf vertrauen und zugleich daran mitwirken.

Stellvertretend für alle, die wöchentlich daran beteiligt sind, den Dom zu produzieren, wünsche ich Ihnen stille, friedvolle und gesegnete Weihnachten. Möge Ihnen allen nur Gutes widerfahren.

Ihr/Euer
Patrick Kleibold

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