Caritas Olpe – Ein Wohnpark für Senioren

Die Caritas Olpe hat mit dem Bau eines Senioren-­Wohnparks in Welschen Ennest begonnen. Auf dem Gelände hat die Caritas bereits eine ­Sozialstation, eine Tagespflege und ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung.

Der erste Spatenstich ist vollzogen: Zentrumsleiterin Karolin Schmidt freut sich mit Christoph Becker (l.) und Lothar Epe auf das neue Angebot für Senioren. (Foto: Caritas Olpe)
Der erste Spatenstich ist vollzogen: Zentrumsleiterin Karolin Schmidt freut sich mit Christoph Becker (l.) und Lothar Epe auf das neue Angebot für Senioren. (Foto: Caritas Olpe)
veröffentlicht am 25.11.2023
Lesezeit: ungefähr 3 Minuten

Die Caritas Olpe hat mit dem Bau eines Senioren-­Wohnparks in Welschen Ennest begonnen. Auf dem Gelände hat die Caritas bereits eine ­Sozialstation, eine Tagespflege und ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung.

Kirchhundem/Welschen Ennest. Nach mehrjähriger Vorplanung startet jetzt der Bau des Caritas-Senioren-­Wohnparks in Welschen Ennest. Auf dem ehemaligen Rupp-­Gelände, das der Caritasverband Olpe 2016 übernommen hat, entstehen in den nächsten zwei Jahren 27 barrierefreie und seniorengerechte Wohnungen, eine Seniorenwohngemeinschaft und entsprechende Gemeinschaftsräume. Integriert wird die aus den Sechzigerjahren stammende Unternehmervilla, in der derzeit noch eine ukrai­nische Flüchtlingsgruppe lebt, die von der Caritas und zahlreichen Ehrenamtlichen unterstützt wird.

Für die Senioren-­Wohnungen gibt es bereits eine Liste von Interessenten, die ihren Lebensabend im Senioren-­Wohnpark verbringen wollen. Der Caritasverband garantiert die Pflege und notwendige Betreuung durch die ebenfalls vor Ort angesiedelte Sozial- und Pflegestation sowie die Tagespflege der Caritas. Karolin Schmidt als Zentrumsleitung des Caritas-­Zentrums Kirchhundem freut sich mit dem Vorsitzenden des Caritasrates, Lothar Epe, und Caritas-­Vorstand Christoph Becker über den Baustart mit einem symbolischen ersten Spatenstich. Trotz erhöhter Baukosten und zahlreicher Genehmigungsanforderungen kann das Projekt nun als vierter Baustein auf dem zentralen Gelände im Ortskern umgesetzt werden. Neben Caritas-­Station und Tagespflege ist bereits eine Wohneinrichtung für 24 Menschen mit Behinderung seit einigen Jahren in Betrieb. Die Bewohnerinnen und Bewohner seien inzwischen bestens in den Ort und das Leben dort inte­griert, teilt die Caritas Olpe mit.

Generationenübergreifende Ausrichtung

Der Gebäudekomplex der Caritas liegt unmittelbar neben der Kirche und in der Nähe der Grundschule sowie der beiden Kindergärten. Die generationenübergreifende Ausrichtung des Caritas-­Konzeptes stößt auf viel positive Resonanz. Die Idee eines kleinen Café-­Betriebs ist noch ein besonderes Anliegen von Zentrumsleiterin Karolin Schmidt. An der Weiterentwicklung dieses Konzeptes wird gemeinsam mit hauptberuflich und ehrenamtlich in der Caritas Tätigen gearbeitet.

Das Bauprojekt „Senioren-­Wohnpark“ wurde wie die schon bestehenden neuen Gebäude nach den Anforderungen des Caritasverbandes durch das Architekturbüro Fleper geplant und wird mit heimischen Baufirmen umgesetzt. Aktuell sind die Firma Behle für die Erdarbeiten und das Bauunternehmen Hennecke für den Rohbau zuständig.

Info

Interessenten für eine der Wohnungen oder das Betreuungsangebot in der Caritas-­Tagespflege können sich bei Zentrumsleiterin Karolin Schmidt (Tel.: 0 27 64/2 15 40-32 12, E-Mail: ­kaschmidt@caritas-­olpe.de) oder bei Sandra Hans (Tel.: 0 27 64/2 15 40-32 17; E-Mail: ­shans@caritas-­olpe.de) melden.

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