Novum bei den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut

Erstmals wurde ein weltlicher Verwaltungsleiter für die Niederlassungen der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Deutschland eingestellt.

Missionsschwestern vom Kostbaren Blut
Beginn einer neuen Ära (von links): Sr. Agnes Lee (stellv. Hausoberin), Sr. Angelika Hellbach CPS, Wolfgang Hansjürgens, Sr. Magdalena Mikus CPS (stellv. Provinzoberin), Sr. Johanna Wagner CPS (Provinzsekretärin), Sr. Gisela Frerich (Hausoberin). (Foto: CPS)
veröffentlicht am 17.08.2022
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Erstmals wurde ein weltlicher Verwaltungsleiter für die Niederlassungen der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Deutschland eingestellt. Eine Reaktion auf den hohen Altersdurchschnitt in der Gemeinschaft und die Herausforderung der Zukunftssicherung am Standort Deutschland.

Paderborn/Neuenbeken (CPS). Wolfgang Hansjürgens (56) übernimmt seine Aufgabe von Sr. Angelika Hellbach, die fast 15 Jahre als Prokuratorin die Verwaltungsleitung innehatte. Wolfgang Hansjürgens ist verheiratet, Vater von drei Töchtern und ausgebildeter Diplom-­Ingenieur im Bereich Produktions- und Fertigungstechnik.

Das 1914 gegründete Missionshaus Neuenbeken ist der größte Standort der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in ­Deutschland. Zurzeit leben hier 85 Schwestern. Mit 75 ­Mitarbeitenden ist das ­Missionshaus der ­größte Arbeitgeber im Ort. Außerhalb ­Neuenbekens sind die Schwestern in Paderborn, ­Altenbeken, Bous, Bonn, Buldern, Steinbild und Bad Kissingen tätig.

Vorbild in der Verwaltung

Vor dem Gottesdienst am Fest des heiligen Benedikt wurde Sr. Angelika offiziell verabschiedet und Wolfgang Hansjürgens in seine neue Aufgabe eingesetzt. Sr. Dr. Magdalena Mikus, Vertreterin der Provinzoberin, bezog sich in ihrer Einführung auf den heiligen Benedikt und den heiligen Josef. In seiner Regel legt der heilige Benedikt seinen Mönchen ans Herz: „Keiner soll nach dem eigenen Nutzen streben, vielmehr soll jeder auf das bedacht sein, was für den anderen gut ist.“ Und im ordenseigenen Handbuch der Missionsschwestern wird der heilige Josef als „Vorbild in der Verwaltung unserer zeitlichen Güter“ bezeichnet. „Er bezeugt glaubwürdig einen alternativen Lebensstil im Vergleich zu gesellschaftlichen Formen.“

Sr. Magdalena dankte im Namen der Provinzleitung und der Schwesterngemeinschaft Sr. Angelika für ihren langjährigen umsichtigen Dienst in der Verwaltung und überreichte ihr ein Bild von Afrika, dem Geburtsland der Kongregation. Wolfgang Hansjürgens wünschte sie Gottes Segen für seine neue Aufgabe. Er erhielt eine kleine Figur des heiligen Josef, unter dessen Schutz er nun in besonderer Weise stehen soll.

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