Kirchentag – “Unglaublich, wofür Kirche steht”

Bei einem Ökumenischen Kirchentag am Samstag, 18. Juni, in Siegen präsentieren ­Dekanat und Kirchenkreis gemeinsam die großen Themen, die Kirche ausmachen und jeden ­Menschen betreffen – und haben ein offenes Ohr für das, was die Menschen bewegt.

Mit diesem Logo werben das Dekanat und der Evangelische Kirchenkreis Siegen für den gemeinsamen Ökumenischen Kirchentag.
Mit diesem Logo werben das Dekanat und der Evangelische Kirchenkreis Siegen für den gemeinsamen Ökumenischen Kirchentag.
veröffentlicht am 14.06.2022
Lesezeit: ungefähr 4 Minuten

Bei einem Ökumenischen Kirchentag am Samstag, 18. Juni, in Siegen präsentieren ­Dekanat und Kirchenkreis gemeinsam die großen Themen, die Kirche ausmachen und jeden ­Menschen betreffen – und haben ein offenes Ohr für das, was die Menschen bewegt.

Siegen (pm/jon). Zu einem Ökumenischen Kirchentag laden das Dekanat Siegen und der Evangelische Kirchenkreis Siegen am Samstag, 18. Juni, in die Siegener Innenstadt ein. Das Motto lautet: „Unglaublich, wofür Kirche steht“. Bei dem gemeinsamen Kirchentag der beiden Konfessionen soll es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm sowie drei Themeninseln auf der Achse zwischen Bahnhof und Martinikirche sowie zwischen Herrengarten und Apollo-­Theater geben. Dort dreht sich von 10 bis 20 Uhr alles um die großen Themen, die katholische und evangelische Kirche ausmachen und jeden Menschen betreffen: Glaube, Liebe und Hoffnung.

Kirche kommt direkt zu den Menschen

Zu den Gästen gehören Annette Kurschus, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, die aus Siegen stammt, sowie der Bundestags­abgeordnete Volkmar Klein. Ergänzt wird das Bühnenprogramm durch Ausstellungen, Mitmach­aktionen und Gesprächsangebote. “Beim Ökumenischen Kirchentag kommt die Kirche direkt zu den Menschen in die Siegener Innenstadt”, erklären Dechant Karl-­Hans Köhle und Superintendent Peter-­Thomas Stuberg. “Wir wollen mit den Bürgern über die großen Themen Glaube, Liebe und Hoffnung ins Gespräch kommen. Wir wollen hören, was sie bewegt, und zeigen, wie und wo Kirche an ihrer Seite sein will.”

Auf der großen Bühne auf der Siegbrücke/Bahnhofstraße wollen die beiden Kirchen unter Moderation von Journalistin Anne Willmes mit bekannten Bühnengästen, Haupt- und Ehrenamtlichen aus Kirche und Diakonie sowie Bürgern ins Gespräch kommen. Der Ökumenische Kirchentag wird um 10 Uhr von Dechant und Superintendent sowie einem Vertreter der ukraini­schen Gemeinde mit einer Andacht eröffnet. Nach einem offenen Singen mit Kreiskantorin Ute Debus um 10.30 Uhr wird Volkmar Klein MdB um 11.10 Uhr in einem Bühnengespräch berichten, welche Rolle sein persönlicher Glaube in der Politik spielt. Gemeinde­referentinnen erzählen davon, wie Kindern und Jugendlichen heute der christliche Glaube nahegebracht werden kann.

Konzert und Kirchenclown

Bei einem Auftritt von Kirchenclown Christophorus alias Christoph Kinkel und Zauberer Pikkus alias Dietrich Hoof-­Greve um 12 Uhr kommen auch Familien auf ihre Kosten. Die Gruppe “Neues Geistliches Lied” unter Leitung von Dekanatskirchenmusikerin Helga Maria Lange füllt um 14 Uhr den Dreiklang Glaube-Liebe-­Hoffnung musikalisch mit Leben. In einem Bühnentalk zum Thema Liebe sprechen um 15 Uhr Josef Rosenbauer, Geschäftsführer der Diakonie in Südwestfalen, und Mat­thias ­Vitt, Vorstand des Caritasverbandes Siegen-­Wittgenstein, über gelebte Nächstenliebe in den kirchlichen Wohlfahrtsverbänden. Auch Ehrenamtliche aus den Bereichen Hospiz­arbeit, Armutsbekämpfung und Flüchtlingshilfe berichten aus ihrer Arbeit.

Nach einem Auftritt von Kreiskantor Peter Scholl mit Band um 16 Uhr folgt um 17 Uhr der thematische Höhepunkt des Bühnenprogrammes zum Thema Hoffnung: Annette Kurschus wird darüber sprechen, was das Besondere an der christlichen Hoffnung ist – und was Hoffnung in Zeiten von Klimawandel und Krieg überhaupt bedeutet. Als musikalisches Highlight rundet ein Konzert der Siegener Singer- und Songwriter-­Band “Satin Blue” um 18 Uhr das Bühnenprogramm ab. Um 19.30 Uhr schließt der Ökumenische Kirchentag mit einer Andacht von Superintendent Stuberg und Dechant Köhle.

Glaube, Liebe, Hoffnung

Den Tag über werden an drei großen interaktiven Themeninseln rund um die Bühne – auf dem Jakob-Scheiner-­Platz, der Bahnhofstraße und der Siegbrücke/Brüder-Busch-­Straße – die Begriffe Glaube, Liebe und Hoffnung konkret erfahrbar. Die Themeninseln bieten Raum für Begegnung und Austausch über Glaubensfragen, aber auch Anlaufpunkte für Ratsuchende. Ausstellungen nehmen unter anderem berühmte Paare aus der Bibel und die Frage nach der Bewahrung der Schöpfung in den Blick. Bei einer Foto­aktion können Besucher auf die Frage „Was ist für mich Liebe?“ eine fotografische Antwort geben. Große und kleine Besucher sind eingeladen, zusammen Insektenhotels aus Blechdosen zu basteln und beim Kooperations­spiel „Tower of Power“ ihre Teamfähigkeit und Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. „Wir laden alle Interessierten herzlich ein“, sagt Dechant Köhle. „Ob evangelisch, katholisch oder konfessionslos, wohlwollend oder kritisch, jung oder alt.“

Mehr Infos unter www.­unglaublich-­siegen.­de

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