Teilhabe – Freiwillige werden in der Pandemie wichtiger

Die Freizeitbegleiter des Familienunterstützenden Dienstes (FuD) der Caritas Wohnen im Erz­bistum Paderborn unterstützen und begleiten in den Kreisen Höxter und Paderborn Menschen mit einer Beeinträchtigung und sichern so deren Teilhabe am Alltag und dem gesellschaftlichen Leben.

Christopher Steinert erhält eine der neuen Taschen von Janine Poppke vom Team des Familienunterstützenden Dienstes. (Foto: CWW)
Christopher Steinert erhält eine der neuen Taschen von Janine Poppke vom Team des Familienunterstützenden Dienstes. (Foto: CWW)
veröffentlicht am 22.01.2022
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Die Freizeitbegleiter des Familienunterstützenden Dienstes (FuD) der Caritas Wohnen im Erz­bistum Paderborn unterstützen und begleiten in den Kreisen Höxter und Paderborn Menschen mit einer Beeinträchtigung und sichern so deren Teilhabe am Alltag und dem gesellschaftlichen Leben. 

Warburg (CWW/Dom). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat schon im Jahr 2001 “Teilhabe” definiert. Das Wort steht für das “Einbezogensein” von Menschen in Lebenssituationen. Menschen mit einer Beeinträchtigung – sei es körperlicher, geistiger oder seelischer Art – fällt es oft schwer, “einbezogen” zu sein. 

Damit sich das ändert, sind die Freizeitbegleiter da. “In der Pandemie sind unsere Freiwilligen in Warburg immer wichtiger geworden für die Menschen mit Beeinträchtigung”, sagt Janine Poppke vom Team des Familienunterstützenden Dienstes. “Sie haben hier wertvolle Arbeit geleistet, indem sie Menschen an der Tür abgeholt haben, um mit ihnen die frische Luft zu genießen. Teilhabe bedeutet eben auch etwas so Einfaches wie einen Spaziergang.”

Die Pandemie hat diese Treffen oft erschwert, zeitweise sogar unmöglich gemacht. Um die bei einer Infektion mit dem Coronavirus besonders gefährdeten Menschen mit Beeinträchtigung zu schützen, haben die Freizeitbegleiter die Wohnhäuser nicht mehr betreten und sich mit den Klienten nur noch draußen aufgehalten. Das war im Sommer oft einfach, ist aber im Winter kompliziert. 

Eine Spendenaktion lokaler Unternehmer aus Warburg hat den Freiwilligen jetzt ihre Arbeit etwas erleichtert. Die ehrenamtlich Engagierten erhielten eine Tasche, gefüllt mit nützlichen Dingen wie Power-­Drinks, Blöcken, Stiften, Masken und Handcreme. Auf diese Weise sind die Freizeitbegleiter auf einen Winter besser vorbereitet, der angesichts der Omikron-­Welle alles andere als leicht zu werden scheint. Dennoch wird es für Menschen mit Beeinträchtigung möglich sein, mit ihren Freizeitbegleitern bei einem Spaziergang die Natur zu genießen, vielleicht sogar wieder zu Ausflügen aufzubrechen, ins Kino zu gehen oder beispielsweise gemeinsam zu kochen. 

Teilhabe ermöglichen – Weitere Informationen

Wenn auch Sie Interesse haben, als Freizeitbegleiterin oder Freizeitbegleiter im Familienunterstützenden Dienst Teilhabe zu ermöglichen oder sich erst einmal beraten zu lassen, melden Sie sich unter der Telefonnummer 0 56 41/93-1 84 oder per E-Mail (fud-­wohnen@cww-­paderborn.de).

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