Mit Gottes Liebe gegen die Gemeinheit

Soester JuGo-Team stellt sich Herausforderungen, die aus Jesu Auftrag im Alltag entstehen

Jung und Alt erkannten die Herausforderung durch die Botschaft Jesu, die das JuGo-Team aufgegriffen hatte. Foto: Junkermann
veröffentlicht am 26.05.2021
Lesezeit: ungefähr 3 Minuten

Soest. Wie schwer es sein kann, Jesu Aufforderung „Liebet einander“ im Alltag nachzukommen, zeigte das Jugendgottesdienst-Team (JuGo) der St.-Albertus-Magnus-Gemeinde auf beeindruckende Weise: mit dem Open-Air-Gottesdienst auf „Pastors Wiese“, der deshalb auch unter dem Motto „Gemeinheit gewinnt vs. Liebet einander“ stand.

von Diana Junkermann

Am Samstag vor Christi Himmelfahrt hatte sich wieder eine große Schar junger und älterer Christen vor der Kirche eingefunden, um der bekannten Gottesdienstreihe zu folgen. Angelika Krüger, Markus Klüppel und ihr JuGo-Team enttäuschten die Gläubigen nicht, denn anhand vieler Beispiele aus dem Leben der Jugendlichen wurde das Problem, jemanden auch nach einer Gemeinheit zu lieben, anschaulich gemacht. Gemeindereferent Andreas Krüger begrüßte dazu Pfarrer Friedhelm Geißen als Zelebrant.

Jesus forderte die Menschen auf, einander zu lieben. Doch wenn die große Schwester mit ihren Freundinnen die kleine Schwester verspottet oder die schlechte Note einer Klassenarbeit von einer Freundin herausposaunt wird, dann ist man verletzt und denkt gar nicht daran, seinen Nächsten zu lieben. Ganz besonders weh tut es, wenn eine Beziehung beendet wird und der Verlassene auch noch verhöhnt wird.

Gerade wenn eine Liebe der Gemeinheit weicht, sei es besonders schlimm, lautete das Fazit der Jugendlichen. Es sei schwer, dann den Worten Jesu zu folgen, der predigte, man solle einander lieben. Verständiges Nicken zeigte das Mitgefühl und die Einsicht der Gläubigen, doch das JuGo-Team hatte auch ein Gegenbeispiel.

Anhand einer Familie zeigten sie auf, wie sinnvoll es sei, sich zu versöhnen: Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene machten Fehler. Dann komme es auch zum Streit. Doch da eine Familie in sich wertvoll ist, verträgt man sich meistens wieder und gehe aufeinander zu. Pfarrer Geißen erinnerte zudem daran, dass Jesus gerade auch auf die zuginge, die in der Gesellschaft unbeliebt und geächtet seien, etwa Zachäus den Zöllner.

Beim Thema Liebe musste man auch auf den Konflikt um die Segnung homosexueller Paare eingehen. Krüger berichtete davon, dass überall in Deutschland am Montag zuvor gleichgeschlechtliche Paare gesegnet wurden, da Liebe von Gott gewollt sei. Mit der Musik der Band „Stromschlag“ und einer Rose zum Muttertag gingen alle inspiriert heim.

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