Kreativer Advent in Soest

Trotz Corona bot der Pastoralverbund fazinierende Vielfalt zur Vorweihnachtszeit

Der „Friedenslicht-Drive-in“ der Soester Pfadfinder war eine gelungene Premiere. Foto: Junkermann
veröffentlicht am 23.12.2020
Lesezeit: ungefähr 3 Minuten

Soest. Trotz aller coronabedingten Einschränkungen konnten sich die Gläubigen des Pastoralen Raumes Bad Sassendorf, Möhnesee und Soest in diesem Jahr auf vielfältige Art auf das Christfest vorbereiten. Kreativ gestaltete Messen und Andachten sowie eine bislang einzigartige Ergänzung zur traditionellen Aussendungsfeier des Friedenslichtes aus Bethlehem boten Jung und Alt die Gelegenheit, eine Einstimmung mit neuen Aspekten zu erleben.

„Kirche mit Feuer“

Der Stamm St. Patrokli der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg hatte zum einen am dritten Adventssonntag die Reihe „Kirche mit Feuer“ genutzt, um gemeinsam mit dem Jugend gottesdienst- Team (JuGo) der  St.-Albertus-Magnus- Kirche den Aussendungsgottesdienst unter dem Titel „the light of the  world – Look! Now!“ zu organisieren. 

Auch wenn der Gottesdienst unter freiem Himmel stattfand, so konnte sich der wärmenden Botschaft des Lichtes aus Bethlehem, der Predigt des Zelebranten Ferdinand Hempelmann aus Dülmen sowie der Musik der Band „Connect“ vom Möhnesee niemand entziehen.

Parallel zur Aussendungsfeier gab es die Möglichkeit, das Friedenslicht kontaktlos im Rahmen eines „Drive- in“ abzuholen. Anna Hückelheim und ihr Bruder Mathis gaben dabei das Friedenslicht an die Autofahrer aus. Diese Idee hatten Katharina Topp und Paul Junglas vom Vorstand des Pfadfinderstammes. 

Die Möglichkeit, durch das offene Autofenster das Friedenslicht in Empfang zu nehmen, war für alle Besucher etwas Neues. Waltraud Schmidt und ihr Vater Richard fanden, dass dies eine wundervolle Idee war, das Friedenslicht so sicher und mit einem herzlichen Gruß auszuteilen. Die Erlöse, die von den jungen Ehrenamtlern generiert wurden, gehen  an das Hospiz in Soest.

Eine besondere Krippe

An einem Samstagabend fand an der St.-Albertus-Magnus- Kirche die „Kirche mit Feuer“- Messe unter dem Motto „Mach was draus! Oder: Du kannst mehr als du glaubst!“ statt. Dabei wurde auch des Namenstages des heiligen Albertus, an dem normalerweise Patronatsfest gefeiert wird, gedacht. So erhielten alle am Ende ein kleines Geschenk und gingen, die Worte des Zelebranten Pater Cornelius vom Möhnesee und die Musik der Band Resonanz aus Soest im Kopf, heim. 

Eine besondere Andacht hatte auch die kfd Heilig Kreuz gestaltet: Unter dem Titel „Schokolade für die Seele“ trug Mechthild Wother, die neuerdings auch geistliche Begleiterin der kfd im Diözesanverband ist, spirituelle Texte vor. Nach der harmonischen Veranstaltung, bei der die Wirkung der Süßigkeit für Herz und Seele bedacht wurde, gingen die Besucherinnen mit einem leckeren Geschenk heim.   

Lebensgroße Krippenfiguren aus Heu und Stroh empfangen die Besucher derzeit am Vorhof der Heilig-Kreuz- Kirche. Das Projekt „Mach-mit- Krippe“ bietet aber viel mehr: Als zentrale „Draußen- Aktion“ während der Advents- und Weihnachtszeit entsteht die lebensnahe Krippe auf dem Kirchplatz. 

Projekt „Mach-mit- Krippe“

Neben der traditionellen Krippe werden aber auch mehrere aktuelle Themen aufgegriffen: So wurde am ersten Adventssonntag das Projekt mit dem Titel „Heimat(los)“ mit Amnesty International und der Fotoausstellung „Menschen auf der Flucht“ begonnen. Weiter ging es mit dem Begriff „Teilen“. Dabei waren die Soester Tafel, Food Sharing, Caritasverband und DaSein beteiligt. Es folgten die Themen „Frieden“ und „(Vor)Freude“. Nach Weihnachten findet im Rahmen der Sternsingeraktion noch „Huldigen“ statt.

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