Christstollen statt Christkindl

Pastoraler Raum Dortmund-Ost sagt Traditionsveranstaltung ab – und bietet eine Alternative

Auch wenn der traditionelle Christkindlmarkt in Brackel in diesem Jahr nicht möglich ist, haben die Organisatoren Olaf Eberth, Pfarrer Ludger Keite, Annette Weber und Dieter Wilmes (von links) eine Alternative gefunden. Foto: Maas
veröffentlicht am 27.11.2020
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Dortmund-Brackel. Hunderte Menschen dicht an dicht, man lacht, man sieht sich nach Jahren wieder – seit 1981 ist der Christkindlmarkt der Gemeinde St. Clemens ein Anziehungspunkt für die Brackeler und solche, die wegzogen und am ersten Advent gerne in die alte Heimat zurückkommen. „Der Markt ist nicht nur ein Fest der Kirchengemeinde, sondern des ganzen Stadtteiles“, ist sich Pfarrer Ludger Keite sicher. Doch die Corona- Pandemie macht den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung.

Erlös zu 100 Prozent gespendet

Die Absage ist der Gemeinde und der Gruppe „Wege zur Partnerschaft ( WEZUPA)“ nicht leicht gefallen. Das liegt nicht nur daran, dass die Veranstaltung für viel Freude gesorgt hat. „Der Erlös geht zu 100 Prozent in soziale Projekte der einen Welt“, erklärt Pfarrer Keite. So profitiert etwa das Projekt „Kinder – Deutschland für Afri ka ( KIDA)“ vom Christkindlmarkt.

„Aus den Erlösen der letzten zehn Jahre konnte dieses Projekt bisher mit 74 500 Euro unterstützt werden“, berichtet Dieter Wilmes vom Organisationsteam. Aktuell fördere man den Aufbau einer Schule für blinde und taubstumme Mädchen und Jungen. Auch Straßenkinder in Brasilien sowie Projekte in Sambia unterstützten die Brackeler bereits.

Christstollen verschenkt

Als Anerkennung und Dank für dieses Engagement verschenkt die Gemeinde am ersten Advent nach dem Gottesdienst verpackte Christstollen, die die Bäckerei Beckmann gespendet hat. 

Gleichzeitig bittet die Gemeinde um Spenden. Das könne die Summe sein, die man sonst auf dem Christkindlmarkt ausgegeben hätte. Eine große Spendenbox werde bei der Stollenaktion aufgestellt. Denn „die Menschen in Kenia und Sambia leiden genauso unter Corona wie wir“, erklären Dieter Wilmes und Ludger Keite. 

Auch die Erlöse des Weihnachtsbaumverkaufes am 19. Dezember zwischen 8.30 und 11.00 Uhr gehen an den guten Zweck „KIDA“ in Kenia.

Info

Spenden sind auch per Überweisung auf das Konto IBAN DE94 4416 0014 2221 2557 00 der Gemeinde St. Clemens, Stichwort „KIDA“, möglich. Quittungen können ausgestellt werden.

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