„Frieden – geht doch!“

Gemeinsamer Einsatz für den Frieden

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veröffentlicht am 11.10.2018
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Dortmund/Erzbistum (-haus). Unzählige Konflikte prägen die Welt: von militärischen Auseinandersetzungen zwischen Staaten bis hin zu Diffamierungen im alltäglichen Umgang mitei­nander. So unterschiedlich wie die Gründe sind – religiös oder ethnisch, wirtschaftliche oder politische Einflussnahme, Rassismus oder Ausgrenzung – so vielfältig ist das Engagement dagegen. Ein Grund für den pax christi-Diözesanverband, ein Vernetzungstreffen zum Thema „Friedensarbeit im Erzbistum Paderborn“ zu organisieren: Alle Engagierten sind am Samstag, 17. November, in das Dortmunder Mallinckrodt-­Gymnasium eingeladen.

„Bei diesem Treffen geht es darum, sich gegenseitig die unterschiedlichen Aktivitäten vorzustellen und zu verschiedenen Themenfeldern neue Impulse zu bekommen sowie sich besser untereinander zu vernetzen und mehr Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema zu schaffen“, beschreibt Manfred Jäger vom pax christi-Diözesanverband Inhalt und Ziel des bistumsweiten Treffens, das gemeinsam mit dem Verein „gewaltfrei handeln e. V.“ und dem Referat Mission-Entwicklung-­Frieden im Generalvikariat sowie mit Unterstützung durch den BDKJ-Diözesanverband organisiert wurde.

Beginn ist um 9.30 Uhr, Ende gegen 16.45 Uhr mit einem Friedensgebet. Auf dem Programm stehen Diskussionen, Workshops sowie ein Ausstellungsforum. In den Workshops wird es beispielsweise um gewaltfreie Konfliktbearbeitung gehen, die Rolf Becker von „gewaltfrei handeln“ vorstellt, oder um die Möglichkeiten einer zivilen Sicherheitspolitik und den interreligiösen Dialog.

Dabei, so Manfred Jäger, sei es auch möglich, am Veranstaltungstag einen eigenen Workshop anzubieten: „Wichtig ist uns, die Veranstaltung so offen wie möglich zu gestalten. Selbstverständlich sind auch Engagierte willkommen, die keiner Gruppe oder Initiative angehören.“

Deshalb richte sich das Treffen im ökumenischen Sinne an alle, die ehren- oder hauptamtlich in der Arbeit für die Eine Welt, einer Solidaritätsbewegung oder der Friedensarbeit aktiv sind oder werden wollen.

Angefragt für das Ausstellungsforum sind unter anderem das „Friedensdorf international“, „Schule ohne Rassismus“ oder das „Forum Ziviler Friedensdienst“. Die Moderation des Tages übernimmt Christine Hoffmann, die Generalsekretärin von pax christi Deutsche Sektion.

Ulrich Klauke, Leiter des Referates Mission-Entwicklung-­Frieden im Paderborner Generalvikariat, versteht das Vernetzungstreffen auch als Beitrag im Sinne des Zukunftsbildes des Erzbistums: „Wir sind auf allen Ebenen herausgefordert, Verantwortung für das Zusammenleben der Menschen auf dieser Erde zu übernehmen. Die Suche nach friedlichen Lösungen von Konflikten gehört zu den zentralen Herausforderungen für die Kirchen!“

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