Ethische Geldanlagen

BKC: Neuer Überblick zum „Nachhaltigkeitsfilter“

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Grafik: geralt / pixabay
veröffentlicht am 16.11.2017
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Paderborn (-haus). Die Paderborner Bank für Kirche und Caritas (BKC) hat ihre umfassende Broschüre zum „BKC-Nachhaltigkeitsfilter“ vollständig überarbeitet und neu aufgelegt. Darin wird dargelegt, wie die einzelnen ethisch-nachhaltigen Anlagekriterien definiert sind, wie sie vor dem Hintergrund der kirchlichen Soziallehre begründet und wie sie von der katholischen Kirchenbank gesetzt werden. Zum Hintergrund heißt es in einer Pressemitteilung der BKC: „Wir sind Teil der christlichen Wertegemeinschaft und stellen uns nunmehr seit eineinhalb Jahrzehnten in unserem Kerngeschäft den Anforderungen von Kirche und Welt.“

Tommy Piemonte, Leiter Nachhaltigkeitsresearch bei der Bank, erklärt die Zusammenhänge: „So bestätigt beispielsweise der Weltklimagipfel in Bonn, was Papst Franziskus in seiner Enzyklika Laudato Si formuliert hat: Der menschengemachte Klimawandel hat weitreichende soziale und damit auch wirtschaftliche Folgen, denen wir uns entschieden stellen müssen. Dieser Aufgabe kommen wir unter anderem durch eine Divestmentstrategie des schrittweisen Ausstieges aus fossilen Energien in unseren Eigenanlagen und hauseigenen Finanzprodukten nach.“ Aber nicht nur der Klimawandel bremse eine nachhaltige Entwicklung: „Soziale Missstände und kontroverse Geschäftsgebaren werden zumeist auf den Schultern der Schwachen und Benachteiligten ausgetragen.“

„Mit unserem ethisch-nachhaltigen Kriterienfilter wirken wir dem entgegen und setzen so die Anliegen der Kirche und der Weltgemeinschaft in unseren Anlagen um“, sagt Dr. Helge Wulsdorf, Leiter Nachhaltige Geldanlagen. Er erläutert: „Wir leiten unsere Nachhaltigkeitskriterien aus der kirchlichen Soziallehre ab und begründen sie anhand der Grundidee des Gelingens menschlichen Lebens. Für uns ist der Mensch als Einzelperson, in der Gesellschaft und mit der Schöpfung Ausgangspunkt in unserem Nachhaltigkeitsfilter.“Das Kompendium bietet laut BKC nicht nur einen detaillierten Überblick über ihre ethisch-nachhaltige Anlagestrategie, sondern eignet sich vor allem als ein Nachschlagewerk für Anleger, die an einer Übersetzung der kirchlichen Soziallehre in Nachhaltigkeitskriterien interessiert sind.Die Broschüre kann über die BKC-Internetseite angefordert werden: www.bkc-paderborn.de/nachhaltigkeitsfilter

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