Mein Handy und der Krieg im Kongo

Veranstaltung von kfd und missio im Heinz Nixdorf MuseumsForum

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Die missio-Referentin ­Theresa Fuhrmann, der Leiter für Wirtschaft und Gesellschaft im HNF, Dietmar Schulte, die kfd-Diö­zesanvorsitzende Katharina Brechmann und Referentin Andrea Schütt vom kfd-Diözesanverband freuen sich auf interessierte Gäste (v. l.).
veröffentlicht am 11.01.2017
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Paderborn. „Handys recyceln – Gutes tun“ lautet das Thema eines Vortrages im Rahmen der Ausstellung „KonsumKompass“ im Heinz Nixdorf MuseumsForum. Dazu laden der kfd-Diözesanverband Paderborn und das katholische Hilfswerk missio am Donnerstag, 19. Januar, um 19.00 Uhr ein.

Ein Aufgabenschwerpunkt der kfd-Diözesanreferentin Andrea Schütt liegt in den Bereichen Klimaschutz, Fairer Handel sowie Konsum und Nachhaltigkeit. Theresa Fuhrmann ist missio-Diözesanreferentin für das Erzbistum Paderborn. Beide zeigen bei der Veranstaltung Zusammenhänge auf, die zwischen dem Krieg im Kongo, den Frauen in diesem afrikanischen Land und geschätzten über 100 Millionen ausgedienten Handys in deutschen Schubladen liegen. Nach dem Vortrag schließt sich eine Diskussion an. Die Ausstellung „KonsumKompass“ (Heinz Nixdorf ­MuseumsForum, Fürstenallee 7, 33102 Paderborn) ist an diesem Tag bis zum Beginn des Vortrages um 19.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

In der Ankündigung der kfd heißt es: „Viele machen sich Gedanken über veganes Essen, faire Tulpen und Öko-Strom, aber kaum jemand über Handys. Die werden alle ein bis zwei Jahre gewechselt, wenn es neue Modelle gibt. In jedem Smartphone sind bis zu 30 verschiedene Metalle verarbeitet. Etwa die Hälfte stammt aus den Minen des Ost-Kongo. Hier kämpfen bewaffnete Milizen um die Vorherrschaft in den Coltanminen und finanzieren durch illegale Rohstoffverkäufe ihren Krieg.

Dieser Konflikt trifft vor allem Familien und Frauen, die unter sexueller Gewalt leiden. Das Coltan ist nicht der einzige Grund für den Krieg, aber es ist eine Geldquelle für die Rebellen. Wenn wir verhindern können, dass dieses Geld weiterhin zu den bewaffneten Gruppen fließt, dann würde dies Wirkung zeigen“, sind die beiden Referentinnen überzeugt.

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