Lecker kochen mit Promifaktor

Fernsehkoch Stefan Marquard begeistert bei der Caritas

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Die großen und kleinen Küchennutzer hatten riesigen Spaß mit dem prominenten Gast. Foto: privat
veröffentlicht am 29.07.2016
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Soest. Kinder für gesunde Ernährung zu begeistern, ist nicht immer einfach. Wenn sich jedoch ein prominenter Fernsehkoch ansagt, so ist die Begeisterung groß. Das war auch in der Caritas-Koch­arena so, als der Fernsehkoch ­Stefan Marquard zu Gast war.

In der „Caritas-Kochwerkstatt“ ist Marc Schütte der Hausherr und sorgt täglich für bis zu 230 Gerichte. Doch er gab gerne den Löffel aus der Hand, als Stefan Marquard kam, um mit den Kinder der Offenen Ganztagsgrundschule (OGGS) Georg zu kochen. In der letzten Woche vor den Sommerferien machte der Fernsehkoch mit seinem Projekt „Sterneküche macht Schule“ dort Halt, und kochte gemeinsam mit den OGGS-­Kindern ein leckeres und gesundes Mittagessen.

Marquard ist seit 2003 als Event- und Showkoch unterwegs und wurde der breiten Öffentlichkeit durch seine Fernsehauftritte, etwa bei den „Kochprofis“ oder der „Koch­arena“ bekannt. Gemeinsam mit seinem Kooperationspartner, der Knappschafts-Krankenkasse, setzt er sich jetzt aktiv dafür ein, Kinder aus der zunehmend digital geprägten Welt wieder in die Realität zu holen. Gesunde Ernährung und Bewegung – das ist das Ziel, dem er mit der Aktion näherkommen will. In drei Gruppen packten die jungen Helfer mit an und lernten, dass auch ein Mittagessen mit Seelachs, Möhren/Zucchini-­Gemüse, mit Couscous, Krautsalat und Blumenkohlpüree mit Kokosmilch sehr gut schmeckt und auch noch gesund ist. Nach der gemeinsamen Arbeit folgte das Mittagessen in der Schule. Daran nahmen neben den Kindern, den Mitarbeiterinnen der OGGS und dem Caritas-Vorstand auch Soests stellvertretende Bürgermeisterin Marita Stratmann sowie Thomas Nübel von der Stadtverwaltung, Abteilung Schule, teil.

Stratmann stellte staunend fest: „Ein Fernsehkoch in der Grundschule – das gibt es auch nicht alle Tage.“ Sie bekannte sich ebenfalls zum Projekt: „Schulessen muss lecker und gesund sein.“ Dank mehrerer Sponsoren konnte das Projekt realisiert werden und am Schluss äußerte Marquad noch einen Appell zur Nachhaltigkeit: „Wir müssen dran bleiben und die Kinder in die Küche stellen. Nicht so viel über gesunde Küche reden – lecker essen ist wichtig.“ Um dieses Ziel zu erreichen – und das Schulessen finanzierbar zu halten – wurde der Fernsehkoch kreativ und setzt auf Mittel wie den Dampfgarer. Denn auch das ist ein Teil des Konzepts: Gemeinsam mit dem Küchenteam analysiert und optimiert er Abläufe, Arbeitsweisen und eingesetzte Lebensmittel.

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