Inklusion und Dienstleistung

Wäscherei von Kolping und Lebenshilfe eröffnet

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Bei der Eröffnung wurde den Besuchern die moderne Ausstattung erklärt. Foto: Privat
veröffentlicht am 18.03.2016
Lesezeit: ungefähr 2 Minuten

Hamm/Paderborn. Das Inklusion nicht nur ein Thema für die Schule ist, beweist eine neue Wäscherei in Hamm. Das Kolping-Bildungswerk Paderborn und die Lebenshilfe haben an der Grünstraße einen modernen Betrieb für 16 Angestellte mit und ohne Behinderung eingerichtet, der allen Kunden offen steht.

Diözesanpräses Ansgar Wiemers zitierte im Rahmen der Segnung der neuen Wäscherei aus dem Markus-Evangelium. Dort ist die Rede von der Verklärung Jesu, dessen Kleider „strahlend weiß“ wurden.

Nun wird in der Einrichtung zwar nicht nur weiße, sondern jede Wäsche gewaschen, aber der biblische Bezug kam bei den über 50 Gästen an. Ebenso wie die Tatsache, dass die erste Bürgermeisterin der Stadt Hamm, Ulrike Wäsche, das zentrale Geschäftsfeld quasi im Namen trägt. Sie freute sich in ihrem Grußwort darüber, hier bald die Wäsche für Frau Wäsche abholen zu können.

Dass es sich bei der neuen Wäscherei um ein ganz besonderes Unternehmen handelt, betonte Wolfgang Gelhard, Geschäftsführer der Kolping-Bildungswerk Paderborn gGmbH zu Beginn der Eröffnungsfeierlichkeiten: „Heute eröffnen wir hier das achte Integrationsunternehmen unter dem Dach des Kolping-Bildungswerks Paderborn. Menschen mit und ohne Behinderungen werden auch hier erfolgreich zusammen arbeiten. Darauf sind wir sehr stolz.“ Bei dem Integrationsbetrieb handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit der Lebenshilfe Hamm. Deren Vorsitzender Dr. Jan-Robert von Renesse hob in seiner Ansprache den Mut der insgesamt 7 Mitarbeiter mit Behinderung hervor, die den Schritt in den ersten Arbeitsmarkt gewagt haben. Er zeigte sich optimistisch, dass sich dieser Mut bezahlt machen werde. Obwohl der Bau der Wäscherei mit öffentlichen Mitteln gefördert wurde, muss sich das Unternehmen am Markt bewähren. Michael Veltmann vom LWL und der Landtagsabgeordnete Oskar Burkert, zeigten sich ob dieser Herausforderung zuversichtlich und sprachen ihre besten Wünsche aus. Kolping-Regionalgeschäftsführer Gottfried Schulz, der das Projekt vor drei Jahren initiierte, dankte abschließend der Leiterin der Wäscherei, Dagmar Hülshoff, für ihr großes Engagement: „Du hast Überragendes geleistet und dafür sage ich Danke!“

In Zukunft wird sie mit ihren 15 Mitarbeitern dafür Sorge tragen, dass die Kunden zufrieden sind.

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