24 Stunden für den Herrn

Erzbistum und Benediktinerabtei Königsmünster beteiligen sich an weltweiter päpstlicher Initiative

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An der weltweiten päpstlichen Initiative „24 Stunden für den Herrn“ beteiligt sich auch das Erzbistum Paderborn. Gläubige aus dem Erzbistum können im Benediktinerkloster Königsmünster in Meschede an der Gebetsaktion teilnehmen. Foto: Abtei Königsmünster
veröffentlicht am 26.02.2016
Lesezeit: ungefähr 3 Minuten

Meschede. Papst Franziskus ruft in der österlichen Bußzeit für Freitag und Samstag, den 4. und 5. März, zu einer weltweiten Initiative mit dem Titel „24 Stunden für den Herrn“ auf. Das Erzbistum Paderborn und die Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede beteiligen sich an dieser weltweiten päpstlichen Initiative, die Teil des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit ist.

Anliegen dieser Aktion ist, dass in jeder Diözese Gläubigen der Empfang des Sakramentes der Versöhnung sowie die Möglichkeit zur eucharistischen Anbetung angeboten werden. Im Erzbistum Paderborn können sich Gläubige im Benediktinerkloster in Meschede an der weltweiten Aktion beteiligen.

Auch andere Gemeinden und Ordensgemeinschaften sind eingeladen, sich der weltweiten Initiative anzuschließen. So betont Generalvikar Alfons Hardt: „Es ist sehr zu wünschen, dass die Initiative von Papst Franziskus weite Kreise in unserem Erzbistum zieht und viele Menschen sich ihr anschließen.“ Und Abt Aloysius Althaus OSB von der Benediktinerabtei Königsmünster sieht der Aktion erwartungsvoll entgegen: „Wir freuen uns auf zahlreiche ‚Mit-Beter‘, die die Initiative von Papst Franziskus mit uns gemeinsam tragen.“

Über die normalen Zeiten hinaus laden die Benediktinerpatres der Abtei Königsmünster Gläubige ins Kloster in Meschede ein, um dort die Gelegenheit zum Empfang des Beichtsakramentes oder zur eucharistischen Anbetung wahrzunehmen. Am Freitag, 4. März, feiern die Benediktiner um 17.45 Uhr das Konventamt und den Vespergottesdienst. Um 19.40 Uhr wird die Komplet, das Nachtgebet der Kirche gebetet. Im Anschluss bestehen in der Zeit von 20 bis 21.30 Uhr die Möglichkeit zur stillen Anbetung in der Abteikirche und die Gelegenheit zum Empfang des Sakraments der Versöhnung. Um 21.30 Uhr wird der Eucharistische Segen gespendet.

Am Samstag, 5. März, wird um 6.30 Uhr in der Abteikirche des Benediktinerklosters die Morgenhore gebetet und um 7.30 Uhr die Eucharistie gefeiert. Von 8.15 Uhr bis 12 Uhr besteht wiederum die Möglichkeit zur stillen eucharistischen Anbetung und zum Empfang des Sakramentes der Versöhnung. Um 12.15 Uhr wird die Mittagshore gebetet. Im Anschluss besteht von 13 bis 17 Uhr erneut die Möglichkeit zur stillen eucharistischen Anbetung und zum Empfang des Sakramentes der Versöhnung. Um 17 Uhr wird eine Eucharistische Andacht gefeiert, die mit dem sakramentalen Segen abgeschlossen wird. Mit der Feier der Vorabendmesse um 17.30 Uhr, dem Gebet der Vesper um 18.30 Uhr und der Feier der Komplet um 19.40 Uhr wird die Aktion „24 Stunden für den Herrn“ im Benediktinerkloster Königsmünster in Meschede abgeschlossen.

Die Initiative „24 Stunden für den Herrn“ macht Gläubigen das Angebot, sich bewusst Zeit für und mit Gott zu nehmen. Bereits in der Fastenzeit 2014 hatte der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung im Vatikan zur weltweiten Initiative „24 Stunden für den Herrn“ aufgerufen, die überall auf großes Interesse stieß.

2014 wurde die Aktion insbesondere vom Franziskanerkloster in Werl getragen, im Jahr 2015 vom Franziskanerkloster Wiedenbrück. Aber auch zahlreiche Gemeinden im Erzbistum Paderborn schlossen sich durch besondere Angebote der Initiative an.

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