Als der Papst Paderborn besuchte

  • 01.07.2016

Vor zwanzig Jahren besuchte Papst Johannes Paul II. das Erzbistum. Tausende Menschen hatten über Monate den Papstbesuch vorbereitet, Hunderttausende kamen, um das Oberhaupt der katholischen Kirche zu sehen.

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Bischöfe ziehen vor „Minis“ den Hut

  • 22.06.2016

Paderborn. Fest in Ministrantenhand war Paderborn: Rund 8000 Messdienerinnen und Messdiener aus acht Diözesen trafen sich am vergangenen Samstag unter dem Leitwort „Ich glaub an dich“ an der Pader zur 3. Norddeutschen Ministranten-Wallfahrt – mit vielen tollen Erlebnissen und einem absoluten Wetter-„Kontrastprogramm“: Fiel die Eröffnung am Mittag noch buchstäblich ins (Regen-)Wasser, so fand der Abschlussgottesdienst auf dem Schützenplatz bei strahlendem Sonnenschein statt.

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„Dass er mir Kraft gibt“

  • 17.06.2016

Wien (KNA). „Meine Kraft liegt in Jesus“ lautet David Alabas Lebensmotto. Aus seinem tiefen Glauben hat der 23-jährige österreichische Fußballstar noch nie ein Geheimnis gemacht. Er ist Mitglied der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. „Die Beziehung zu Gott und seine unfassbare Liebe sind das Wichtigste in meinem Leben“, bekennt der Spieler von Bayern München in der pünktlich zur Europameisterschaft in Frankreich neu aufgelegten „Fußball-Bibel“ des deutschen Autors David Kadel.  

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„Ich bin doch wer!“

  • 10.06.2016

Paderborn. Immer für andere da sein, mit Schmerzen, Leid, Krankheit und Tod konfrontiert sein, den Ansprüchen von Patienten, Angehörigen und Arbeitgebern gerecht werden und nicht zuletzt eine hohe Verantwortung: Wer in der Pflege arbeitet, muss auf vieles achten. Dabei kommt eines häufig zu kurz oder bleibt ganz auf der Strecke: das eigene Wohlergehen. „Achtsamkeit – auch für mich selbst“ war deshalb der erste „Tag für die Pflegenden“ im Erzbistum Paderborn überschrieben, zu dem sich rund 80 in der Pflege Tätige am vergangegen Samstag im Paderborner Bildungshaus Liborianum trafen. In Vortrag, Gespräch und Workshops zeigte die Veranstaltung auf, wie im oftmals belastenden Pflege-Arbeitsalltag die eigene Person zu ihrem Recht kommen kann.

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Katholisches Abenteuerland

  • 03.06.2016

Sie liegen im Liegestuhl und halten die Füße ins Planschbecken. Wer beim Katholikentag die jungen Besucher gesucht hat, der hat sie vor allem im Evangelischen Schulzentrum gefunden. Dort war beim 100. Katholikentag in Leipzig die Insel für junge Menschen. Ein besonderer Ort.

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Die Willkommenskultur lebt

  • 25.05.2016

Erzbistum. Horst Seehofer meint, das Ende der Willkommenskultur in Deutschland sei besiegelt. Eine Studie widerlegt ihn: Ohne die vielen freiwilligen Helfer wäre die Aufnahme von über einer Million Flüchtlingen seit Sommer 2015 nicht möglich gewesen. Vor allem bei der Kältehilfe, Behördengängen, Arztbesuchen oder der Sprachvermittlung haben Hunderttausende Großartiges geleistet. Trotz zunehmender Skepsis gegenüber der offiziellen Einwanderungspolitik ist der Trend zum Helfen ungebrochen.

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„Die Bereitschaft ist groß“

  • 20.05.2016

Brilon. Ulrike Platner-Mühlenbein arbeitet seit 1988 als Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht und Mediatorin (BAFM) in Brilon. Für den DOM sprach Karl-Martin Flüter mit ihr über die Belastungen, die auf zuzahlungspflichtige Kinder pflegebedürftiger Eltern zukommen, und über die Benachteiligung von Familien durch den Elternunterhalt.

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„Die Zeichen der Zeit erkannt“

  • 13.05.2016

Erzbistum. Vor 125 Jahren erschien mit "Rerum Novarum" die erste Sozialenzyklika. Prof. Dr. Peter Schallenberg hat einen Lehrstuhl für Moraltheologie und Ethik an der Kath. Fakultät Paderborn und ist Direktor der Katholisch-Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle Mönchengladbach. Für den DOM sprach Andreas Wiedenhaus mit ihm über Hintergrund und Wirkung von „Rerum Novarum“.

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Grundstein für eine Jugendpastoral

  • 04.05.2016

Bratislava. Der „SDM Domino“ hat alles, was einen Fußballklub ausmacht. Ein Dutzend Mannschaften, Sportplätze, Spiel- und Trainingspläne, Betreuer, Zuschauer nebst einer passablen Fan-Kultur mit Trikots, Fahnen und Schals in den Vereinsfarben gelb und blau. Dass „Domino“ ein junger Verein ist, ohne die Geschichte eines etablierten Traditionsklubs, verrät das Gründungsjahr 1996 auf dem Vereinswappen. Das Emblem irritiert aus einem weiteren Grund. Auf den Domino-Insignien prangt das Konterfei eines Mannes, den Fußballfreunde nicht unbedingt mit der Jagd nach Toren und Punkten verbinden: des Gründers des Salesianerordens und Pioniers der pädagogischen Jugendarbeit – Don Giovanni Bosco. „Ich kenne keinen anderen Fußballverein“, sagt Pater Tibor Reimer mit Freude und Stolz, „der von einem Orden geleitet wird.“

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