Trauernde trösten

  • 01.04.2016

Im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit sollen die Gläubigen die „Werke der Barmherzigkeit“ neu entdecken. Das regt Papst Franziskus in seiner Bulle „Misericordiae vultus“ an. Eine alte Tradition, früher kannte jeder Christ die Liste auswendig, um sein eigenes Handeln davon leiten zu lassen, mittlerweile hat sich Staub über dieses Traditionswissen gelegt.

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Vom Glamour eines Sitzmöbels

  • 01.04.2016

Manchmal macht einen das Leben zum Zeugen kleiner Begebenheiten, die von einer großen Sehnsucht erzählen: In der Warenausgabe eines Möbelhauses steht ein älteres Ehepaar, das das Leben augenscheinlich nicht zu den oberen Zehntausend gespült hat, sondern eher in die andere Richtung. Der Mann erzählt den Mitwartenden von einem spontanen, beglückenden Schnäppchenkauf.

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In guter Gesellschaft – Thomas und wir

  • 01.04.2016

Wenn wir Jesus richtig kennenlernen wollen, dann anhand dieses Textes aus dem Johannesevangelium. Der Auferstandene erscheint seinen Freunden mit dem Gruß: „Der Friede sei mit euch!“ Dreimal kommt der Wunsch in den wenigen Zeilen vor – warum diese Wiederholungen? Vielleicht, weil die Botschaft weitaus wichtiger ist als die eingefügte Geschichte vom „ungläubigen“ Thomas, die uns irgendwie „anrührt“ und immer aufs Neue beschäftigt.

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Entscheidend ist auf’m Platz

  • 24.03.2016

﷯Der alte Musicalschlager „You’ll never walk alone“ (Du wirst niemals allein gehen) entfaltet seine ganze Wirkung dann, wenn man ihn mit sehr, sehr vielen Menschen singt.

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Exsultet: Vorzeichen und Ouvertüre

  • 24.03.2016

Mit einer eindrucksvollen Lichtfeier beginnt die Feier der Osternacht nach Einbruch der Dunkelheit bzw. vor der Morgendämmerung des Ostersonntags. Elemente dieser Lichtfeier sind die Segnung des Feuers, die Entzündung und der Einzug der Osterkerze als Symbol für Christus, das Licht, in die dunkle Kirche sowie das feierliche Osterlob. Dieses feierliche Osterlob wird nach seinem lateinischen Anfangswort auch Exsultet genannt.

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Der Geruch des Lebens

  • 24.03.2016

An den auferstandenen Christus glauben heißt nach Leben riechen.

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Sieh, wohin ich dich führe

  • 18.03.2016

Kreuzzeichen kennt jeder. Sie sind auch älter als das Christentum. Sogar auf Wahlzetteln muss man sein Kreuz machen. Aber Christen haben sich für Anderes entschieden, als sie das Kreuz in den Kirchen aufrichteten. Selbstverständlich war das nicht und geschah auch erst nach einigen Jahrhunderten. Erinnert das Kreuz doch an den gewaltsamen Tod Jesu, in dem zugleich menschliche Gewalttätigkeit und Verblendung als auch die den Tod überwindende Liebe Gottes sichtbar wurde.

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Mensch und Weltkirche

  • 18.03.2016

„Seht, da ist der Mensch“, lautet das Leitwort des bevorstehenden Katholikentages in Leipzig. Ein Bibelwort, das in dieser Woche in den Kirchen zu hören sein wird.

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Königlich – auf einem Esel

  • 18.03.2016

„Königliche“ Menschen brauchen keine auffälligen Insignien.

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