Esel und andere Irrtümer

  • 30.09.2016

Im hessischen Vogelsberg hat neulich ein Esel ein orangefarbenes Auto angeknabbert, einen McLaren – und so einen Schaden von 30 000 Euro angerichtet. So stand es in der Zeitung. Die Polizei vermutet – wohl nicht ganz ernst gemeint – der Esel habe das Auto mit einer Möhre verwechselt.

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Tempus fugit ...

  • 23.09.2016

Ach Gott, das ist nun auch schon wieder 25 Jahre her, seit sie den Ötzi aus dem Gletscher geborgen haben. Kinder, wie die Zeit vergeht, möchte man ausrufen, aber darüber könnte der Ötzi wohl nur müde lächeln.

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Alles auf Anfang

  • 15.09.2016

Wie soll man anfangen? Das ist nicht nur das Thema dieses Textes, es ist auch sein Pro­blem. Wie immer eigentlich. Der Anfang im Konkreten ist eine Herausforderung und grundsätzlich bedacht ein Rätsel: Wann genau fängt etwas an?

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Frei wie ein Vogel?

  • 09.09.2016

An Mariä Geburt zogen die Schwalben „furt“. Daraus kann man wohl nicht ableiten, dass sich das Federvieh am Kirchenjahr orientiert, aber irgendwelche Gesetzmäßigkeiten scheint es zu geben.

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Ausverkauf eines Lebens?

  • 01.09.2016

Vermutlich war das eine beklemmende Situation, weil sie sich irgendwie verboten, mindestens unanständig anfühlte, obwohl dazu eingeladen worden war: die Versteigerung des Nachlasses von Heinz Schenk in dessen Privathaus.

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400 Jahre

  • 26.08.2016

Eishaie können bis zu 400 Jahre alt werden, so war neulich zu lesen, und für ein Sekündchen ist man fast neidisch: Wow, 400 Jahre! Aber schon wenige Informationen über den Alltag eines solchen Tieres kühlen diese Empfindung dramatisch herunter.

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Rettet die Ideale!

  • 19.08.2016

Was man vor sportlichen Groß­ereignissen erfährt, macht wütend und ratlos. Es wird gedopt, bestochen, Menschen werden beiseite geräumt, die hohen Ideale von der Wahrung der Menschenwürde und der Völkerverständigung, die alle so heroisch vor sich hertragen, werden mit Füßen getreten und das mit unfassbarer Dreistigkeit.

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Libori ohne Schrein?

  • 29.07.2016

Wenn man zu Libori im Dom sitzt und zusieht, wie die Träger den über 200 Kilogramm schweren Libori-Schrein im Altarraum die Treppen hoch- und runterwuchten, dann wird einem immer etwas bang ums Herz: Hoffentlich stolpert da jetzt niemand!

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Hinter der Tür

  • 22.07.2016

Wenn man in den Tagen nach dem Brexit - also vor Nizza und Ankara - ins Internet ging, sprangen einem auf allen Seiten zwei kurze Videofilme entgegen, die auch schon mehrfach im Fernsehen zu sehen waren.

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