Milch und Leben

  • 13.07.2017

Wie viele Tüten Milch hat man eigentlich im Leben schon gekauft? Ein paar Tausend werden es sicher gewesen sein, ziemlich viele also. Auf diese Frage wäre man nicht gekommen, wenn in der Paderborner Jesuitenkirche nicht mal wieder eine Kunst­ausstellung zu sehen gewesen wäre, die – auch mal wieder – für gewisse Irritationen gesorgt hätte.

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Und werktags?

  • 07.07.2017

Sonntags ist es relativ einfach, katholisch zu sein. Aber montags, wenn es hinaus ins Leben geht, wird es kompliziert. Wie verhält man sich als Katholik im Alltag? Die Frage stellte sich in den vergangenen Wochen mal wieder besonders prominent: Helmut Kohl wurde einerseits als großer und bekennender Katholik gewürdigt, andererseits hat er Wunden in anderen Menschen hinterlassen.

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Bedrängtes, heiliges Kind

  • 29.06.2017

Es gibt Geschichten über Heilige und deren Verehrung, die einen mindestens irritieren – die der heiligen Maria Goretti zum Beispiel.

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Wo? Wie? Was?

  • 23.06.2017

Wirklich, man sollte einen Warnhinweis auf die Bibel kleben: Achtung, lesen gefährdet Ihre Konzepte! Das mal als Vorbemerkung, nun zur Sache: Allen, die irgendwie im Bistum in einem Gremium mitarbeiten und/oder regelmäßig die Kirchenzeitung lesen, ist in den letzten Monaten der Begriff „pastoraler Ort“ begegnet. Das ist bzw. soll ein Ort sein, an dem Pastoral stattfindet, an dem also die Kirche handelt, an dem man irgendwie mit Gott in Berührung kommt. So weit, so unklar.

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Gesegnete Mahlzeit

  • 16.06.2017

Als das Volk Israel vor den Toren des gelobten Landes steht, schickt Mose Kundschafter hinein. Sie sollen mal nachsehen, was einen drinnen so erwartet. Zurück kommen sie mit sehr unterschiedlichen Bewertungen.

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Der Wiederbringer

  • 09.06.2017

„Unsere Zeit ist durch das hohle Wissen ihrer Leser und Zuhörer so weit gekommen, dass sie des Lesens überdrüssig wird und nur ungern zuhört, wenn sie nicht gewählte, wohlüberlegte und modern klingende Worte liest oder hört.“ Um wen geht es in diesem Satz?

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Gott redet „menschlich“

  • 02.06.2017

Am Pfingstsonntag bedauert man ja allgemein gern die Lektoren, wenn sie beim Verkünden der Pfingstlesung über die „Parther, Meder und Ela­miter“ stolpern, ganz zu schweigen von denen „aus Phrygien und Pamphylien“. Ausgerechnet die Geschichte, in der es um die Verständigung, um das Reden in Zungen geht, reiht einen Zungenbrecher an den anderen und macht einem das Sprechen so schwer.

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Unbekannte Berühmtheit

  • 26.05.2017

Im Lutherjahr kann man ja auch mal auf evangelische Persönlichkeiten schauen: Menschen, die nicht heiliggesprochen sind, aber immerhin doch – wenigstens offiziell – einen Gedenktag haben. Für den 31. Mai steht im ökumenischen (!) Heiligenkalender ein jung gestorbener pietistischer Lieddichter aus Bremen, dessen Namen alle kennen.

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Aufgefahren … wohin?

  • 19.05.2017

So kann es einem gehen bei einer journalistischen Recherche: Man stellt eine scheinbar einfache Frage und nach wenigen Sekunden ist man von Herzen dankbar, dass das Diktiergerät mitläuft, weil man fasziniert das Mitschreiben vergessen hat. Die einfache Frage lautet: Wo ist der Himmel, in den Jesus aufgefahren ist? Oder in westfälischer Kurzfassung: „Wo isser hin?“

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