Papst und Peperoni

  • 16.02.2017

Dompastor ist ein Amt, das es eigentlich nicht gab. Monsi­gnore Alois Schröder hat es sieben Jahre in einer Weise ausgefüllt, dass man es fast nach ihm benennen könnte: „Domschröder“. Am vorletzten Sonntag ist er während eines Gottesdienstes aus dieser Aufgabe verabschiedet worden (Der DOM berichtete). Seine Predigt schloss er mit sieben Wünschen, mit denen er zum Ausdruck bringen wollte, „was mich persönlich bewegt und, so denke ich, nicht nur mich“.

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Widerfahrene Lebenszeit

  • 10.02.2017

Wozu sind wir auf Erden? Der sogenannte „Grüne Katechismus“ von 1955 gibt auf die Frage nach dem Sinn des Lebens eine eindeutige Antwort: „Wir sind auf Erden, um Gott zu erkennen, ihn zu lieben, ihm zu dienen und einst ewig bei ihm zu leben.“

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Patronin der Zahnärzte

  • 03.02.2017

Die Attribute von heiligen Märtyrern sollen ja eigentlich auf deren Leiden hinweisen. Doch beim Anblick der Apollonia wird man auch an eigenes Martyrium erinnert und rutscht – zumindest in Gedanken – gleich ein wenig tiefer in den Behandlungsstuhl. Sie ist die Patronin der Zahnärzte und wird nun ausgerechnet mit einer Zange in der Hand dargestellt. Aua …

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Rom, Paris, Herne

  • 25.01.2017

Kalender oder Leben? In diesem Fall fiel die Entscheidung für das Leben. Soll heißen: Es geht in diesem Beitrag um den heiligen Dionysius, obwohl er eigentlich erst im Oktober gefeiert wird. Aber am vorletzten Sonntag hat sich in Herne die derzeit größte Pfarrei des Erzbistums Paderborn gegründet und sich unter sein Patronat gestellt.

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Oder anders

  • 19.01.2017

Weil das Leben ja ansonsten ziemlich langweilig wäre, hat sich die Menschheit eine Reihe von – sagen wir – interessanten Gedenktagen ausgedacht. Am 25. Januar kommt so einer. Da begeht die Welt den „Opposite Day“, den Gegenteiltag. Dieser Tag bietet die Gelegenheit, einmal alles anders zu machen, alles in sein Gegenteil zu verkehren.

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Krippe und Sarkophag

  • 11.01.2017

Nanu, war dieses Bild nicht kürzlich schon mal im Dom? Ja, war es, zu Weihnachten auf Seite 16. Jene Ausgabe hat viele Leser am 22. Dezember erreicht, am Donnerstag vor Heiligabend, auch Pfarrer Butzkamm aus Dortmund, den viele Menschen von Reisen, Büchern und Beiträgen für den Dom kennen. Er hat an jenem 22. Dezember sofort diesen Beitrag geschrieben. Sechs Tage später, am 28. Dezember, ist er gestorben. Damit ist dieser Text, der die Verbindung zwischen Geburt und Tod herstellt, auch eine Art Vermächtnis. Er schreibt:

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Zeichen der Einheit

  • 06.01.2017

Aus dem Gefängnis heraus schrieb der Apostel Paulus – oder jemand in seinem Namen – den christlichen Gemeinden in Kleinasien einen grundlegenden Brief über die Kirche. Diese entstand gerade erst und doch gab es schon Grund zur Mahnung

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Gottes Angesicht leuchtet

  • 23.12.2016

Das neue Jahr beginnt in der Kirche mit einer der schönsten Bibelstellen, dem aaronitischen Segen, nachzulesen in dieser DOM-Ausgabe auf S. 16 als erste Lesung.

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Achtung, Achtung: Der Stammbaum Jesu

  • 16.12.2016

Was für Lektoren die Pfingstlesung ist für viele Zelebranten das Evangelium des Heiligen Abends: der Stammbaum Jesu nach Matthäus. Ein schwer zu sprechender, meist unbekannter Name reiht sich an den anderen, dann noch ein gleichförmiger Satzbau. Da einigermaßen fehlerfrei durchzukommen, braucht schon Konzentration. Auch beim Zuhören.

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