Glaube mit Hand und Fuß

  • 07.02.2019

Erzbistum (-haus). Die Welt ein bisschen besser machen mit Ideen, Kreativität, Einsatz – kurz: dem Glauben Hand und Fuß verleihen. Diese Idee steht hinter der bundesweiten 72-Stunden-­Aktion des BDKJ, die im Erzbistum vom 23. bis 26. Mai laufen wird. Das Motto „Uns schickt der Himmel“ trug die Aktion bereits im Jahr 2013. An der damaligen Premiere hatten sich bundesweit rund 175 000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene beteiligt, im Erzbistum waren es 13 500. Die Organisatoren sind optimistisch, dass in diesem Jahr ähnlich viele Aktive dabei sein werden.

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Vertrauen und Zusammenhalt

  • 31.01.2019

Dortmund. Es war mehr als eine Anspielung auf den Reinoldustag im vergangenen Jahr, als Propst Andreas Coersmeier beim ökumenischen Neujahrsempfang 2019 von „Vertrauen und Zusammenhalt auch in stürmischen Zeiten“ sprach. Denn damals machte ein starker Sturm den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung, die traditionsreiche Veranstaltung musste kurzfristig abgesagt werden. Diesmal fand sie statt – und die Redner sparten nicht mit klaren Worten zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen.

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Wie sag ich’s meinem Kinde?

  • 31.01.2019

Lünen. Wie können wir heute Familien und Kinder angemessen mit Fragen des christlichen Glaubens und mit der Feier der Eucharistie in Berührung bringen? Das war die zentrale Frage, der sich die Verantwortlichen für die Kommunionvorbereitung im Pastoralen Raum Lünen stellten.

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In höchster Not

  • 31.01.2019

Bielefeld. „Die Rettung aus Seenot ist rechtliche und moralische Pflicht“, betonte Martin Kolek bei einem Vortrag beim SKM in Bielefeld. Kolek ist ehrenamtlich für Flüchtlinge im Einsatz – in der Seenot­rettung im Mittelmeer. 2016 fuhr er als Erster Offizier auf dem Schiff „Sea-Watch 2“ und 2018 auf der „Sea-Watch 3“. Hauptberuflich kümmert er sich als Traumatherapeut beim Caritasverband Paderborn um junge Flüchtlinge.

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Menschen begleiten, Suizide verhindern

  • 31.01.2019

Paderborn/Erzbistum (-haus). „Leben schützen. Menschen begleiten. Suizide verhindern.“ ist die diesjährige „Woche für das Leben“ vom 4. bis 11. Mai überschrieben. Dazu veranstaltet das Paderborner Bildungshaus Liborianum in Kooperation mit der Telefonseelsorge im Erzbistum Paderborn am Samstag, 16. März, eine zentrale Informationsveranstaltung. Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 leistet die ökumenische Initiative „Woche für das Leben“ einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung über den Wert und die Würde des menschlichen Lebens und seinen Schutz in allen Lebensphasen. Die Grundlage bildet nach eigener Aussage „das Vorbild Christi in seiner bedingungslosen Zuwendung zu den schwachen, schutzbedürftigen und hilflosen Menschen“.

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Eine lange Liste der Toten

  • 23.01.2019

Paderborn. Am vergangenen Wochenende sind 170 Menschen im Mittelmeer ertrungen. Der öffentliche Aufschrei wäre groß gewesen, wäre das Kreuzfahrtschiff Aida gesunken. Es handelte sich aber „nur“ um tote Flüchtlinge – 170 weitere Menschen, die auf der Flucht nach Europa starben. Das Forum der Religionen in Paderborn erinnerte jetzt an die vergessenen Toten.

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Kostenlose Rechtsberatung für Benachteiligte

  • 23.01.2019

Bielefeld (jon). Ein Jahr nach Start der ehrenamtlichen studentischen Rechtsberatung „CariLaw“ in Bielefeld haben die Beteiligten eine positive Bilanz des Pilotprojektes gezogen. „Die ersten Ergebnisse können sich sehen lassen“, erklärt Projektleiterin Christa Albers vom Diözesan-Caritasverband Paderborn, der das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Bielefeld und der Studentischen Rechtsberatung der Universität Bielefeld durchführt.

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Sei gesegnet …

  • 23.01.2019

Lünen (emp). Über 50 Aussteller waren auf der Hochzeitsmesse im Ringhotel dabei – darunter auch die Kirchen. „Sei gesegnet …“, so lautete das Motto am ökumenischen Stand der örtlichen Kirchen. Gemeindereferentin Jutta Evermann und der Ehrenamtliche Friedrich Evermann vertraten den Pastoralen Raum Lünen. Diakon Dr. Hermann Opgen-Rhein stand seitens der Pfarrei St. Marien (Bistum Münster) den Besuchern Rede und Antwort. Für die evangelische Kirchengemeinde Lünen war Pfarrer Richard Zastrow vor Ort.

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Glocken für den Krieg missbraucht

  • 17.01.2019

Balve. Geschichte wiederholt sich: Gleich zwei Mal wurde die Balver Pfarrgemeinde St. Blasius verpflichtet, die Glocken der St.-Blasius-Kirche für die Waffenproduktion einschmelzen zu lassen –im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Während die Gemeinde für die im Jahr 1917 abgelieferten drei Glocken mit einem Gesamtgewicht von 659 Kilogramm noch mit 3 000 Reichsmark entschädigt wurde, bekam sie nach der Demontage der dafür neu angeschafften Glocken im Jahr 1942 allerdings nichts.

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