„Das ist der ursprüngliche Karneval“

  • 10.02.2017

Delbrück. Feiern Frauen anders Karneval? „Ja“, sagen die Frauen vom Katholischen Deutschen Frauenbund in der ostwestfälischen Karnevalshochburg Delbrück. Diese andere Fastnachtskultur prägt die Karnevalssitzung des Frauenbundes. Männer werden zu diesem Ereignis nur im Ausnahmefall zugelassen.

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Gegen Hass und Ausgrenzung

  • 10.02.2017

Lemgo. Ob katholisch oder evangelisch: Martin Luther steht im 500. Jahr der Reformation im Fokus. „Ostwestfalen-Lippe ist im Luther-Fieber“, sagte Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, als sie die Gäste eines Vortrages begrüßte, der im voll besetzten Gemeindehaus der Kirche St. Nicolai in Lemgo stattfand. Dieser stand am Beginn einer Veranstaltungsreihe zum Jubiläumsjahr.

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Monatliches Requiem für Verstorbene

  • 10.02.2017

Schwerte. In den vergangenen Jahren hat der Wunsch nach heiligen Messen vor der Beisetzung in der Pfarrei St. Marien in Schwerte kontinuierlich abgenommen. Und doch ist es der Gemeinde ein Bedürfnis, im Rahmen einer besonderen Messe der Verstorbenen zu gedenken und für sie zu beten. Deshalb bietet die Pfarrei ab Februar jeweils an jedem letzten Donnerstag im Monat die Abendmesse zum Gebet für die Verstorbenen der Gemeinde an.

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Bibel als „Seele der Pastoral“

  • 10.02.2017

Erzbistum (-haus). Die Bibel lesen und ihre Aussagen in die heutige Zeit transportieren: Ein Redaktionsteam aus dem Erzbistum Paderborn hat in Kooperation mit dem Bibelwerk Stuttgart ein Heft erarbeitet, das ausgehend von Texten aus der Apostelgeschichte die Brücke in die Jetztzeit schlägt – bis zum Zukunftsbild des Erzbistums. Dies geschieht mithilfe der „Lectio Divina“, einer sehr alten Form der Schriftlesung, in deren Zentrum das betrachtende Lesen und Hören auf das Wort steht. „Eure Söhne und eure Töchter werden Propheten sein“, lautet das Motto des Projektes.

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Lehrstunde in Auschwitz

  • 03.02.2017

Paderborn. Der Name Auschwitz steht mehr als alles andere für die Schrecken des Völkermordes, der vor 75 Jahren in seine brutalste Phase trat. Auch nach einem Dreivierteljahrhundert löst ein Besuch in dem ehemaligen Todeslager einen Schock aus. Schülerinnen des Gymnasiums Michaelskloster haben aus dieser Erfahrung heraus eine Ausstellung zusammengestellt.

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Mit dem Blick für das Wesentliche

  • 03.02.2017

Langenberg (wl). Mit der traditionellen Art der Quilt-Herstellung in Verbindung mit künstlerischem Geschick und dem Auge für das Wesentliche haben 33 Frauen aus Lippetal und dem Großraum Münster außergewöhnliche Kunstwerke geschaffen. Die Ausstellung des kfd-­Bibelprojektes zum Thema „Frauen.Macht.Bibel.“ ist noch bis zum 10. Februar in der Cafeteria des Altenheimes St. Antonius in Langenberg zu sehen.

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Verfolgung eines Kritikers

  • 03.02.2017

Lennestadt-Kirchveischede. Nach der Machtübernahme Hitlers 1933 begann das NS-Regime sofort damit, missliebige Kritiker auszuschalten und rechtsstaatliche Strukturen zu beseitigen. Das bekamen auch viele Pfarrer und Kirchengemeinden zu spüren. In Kirchveischede wurde der damalige Pfarrer, Anton Ebers, wegen seiner Kritik an dem Regime 1935 vor Gericht zitiert und verurteilt. Den Ablauf des damaligen Verfahrens hat der Hobby-Heimatforscher Ulrich Rauchheld aus Bilstein erstmals erforscht.

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"Kirchenspaltung ist Gottesverrat"

  • 03.02.2017

Hagen/Witten. „Der katholische Luther. Gemeinsames stark machen, Trennendes nicht vernebeln“, lautete das Thema des Vortrages beim diesjährigen ökumenischen Neujahrsempfang in Hagen. Es sprach Prof. Dr. Klaus Berger, emeritierter Professor an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg und Autor zahlreicher Bücher.

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Auf Armut aufmerksam machen

  • 03.02.2017

Dortmund. „Wir alle sind Einer“ – Unter diesem Motto luden die katholische und die evangelische Kirche in Dortmund zum Reinoldustag ein. Propst Andreas Coersmeier interpretierte in seiner Rede das Zitat aus dem Galaterbrief nicht nur mit Blick auf die Ökumene und das Jubiläumsjahr der Reformation. „Man kann es aber auch fortsetzen mit dem bekannten Kampagnen-Motto ‚Wir alle sind Dortmund‘. Damit gemeint ist das Bekenntnis, dass wir uns durch Terror und Hass nicht auseinanderbringen lassen“, betonte Coersmeier.

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